Powertrain sonstige Warnung TÜV-relevant Ladedrucksensor B

Fehlercode P0240

Ladedrucksensor B Signal Bereich/Funktionsfehler

Kurz & klar

Der Fehlercode P0240 bedeutet, dass das Motorsteuergerät ein unplausibles oder fehlerhaftes Signal vom Ladedrucksensor 'B' empfängt. Dies führt zu einer falschen Regelung des Turboladers und Leistungsverlust.

Fehlercode P0240: Ladedrucksensor B Signal Bereich/Funktionsfehler – Powertrain sonstige am Fahrzeug
Fehlercode P0240: Ladedrucksensor B Signal Bereich/Funktionsfehler – Powertrain sonstige am Fahrzeug Foto: Leon Kohle auf Pexels
🤖
KI-gestützte Antwort – Diese Inhalte wurden automatisch auf Basis technischer Fachquellen generiert und von der Motor-Kompakt-Redaktion noch nicht manuell geprüft. Für sicherheitskritische Reparaturen empfehlen wir zusätzlich eine Fachwerkstatt.

Was meldet das Steuergerät?

Das Motorsteuergerät (ECU) hat eine Unstimmigkeit beim Signal des Ladedrucksensors 'B' festgestellt. Dieser Sensor misst den Druck im Ansaugtrakt nach dem Turbolader. Die ECU vergleicht diesen gemessenen Wert kontinuierlich mit einem berechneten Soll-Wert, der auf Parametern wie Motordrehzahl, Drosselklappenstellung, Luftmasse und der Stellung des Turbolader-Stellglieds (Wastegate oder VTG) basiert. Der Fehler P0240 wird gesetzt, wenn der gemessene Ist-Druck signifikant und über einen längeren Zeitraum vom erwarteten Soll-Druck abweicht. Die physikalische Erwartung, dass der Ladedruck präzise der Motorlast folgt, wird hier also nicht erfüllt.

Die Diagnoseroutine der ECU ist darauf ausgelegt, sowohl elektrische als auch pneumatische Fehler im Ladeluftsystem zu erkennen. Um den Fehlercode P0240 zu speichern, muss die Abweichung zwischen dem gemessenen Signal des Sensors 'B' und dem intern berechneten Modell einen vordefinierten Schwellenwert (z.B. 200-300 Millibar oder eine bestimmte Spannungstoleranz) überschreiten. Diese Bedingung muss zudem für eine festgelegte Zeitspanne, typischerweise zwischen 5 und 15 Sekunden, ununterbrochen vorliegen. Dies verhindert, dass kurzzeitige, normale Druckschwankungen, beispielsweise bei schnellen Lastwechseln, fälschlicherweise als Fehler interpretiert werden. Erst wenn diese Plausibilitätsprüfung wiederholt fehlschlägt, wird die Motorkontrollleuchte aktiviert und der Fehlercode im Fehlerspeicher abgelegt.

Der Ladedrucksensor, oft auch als MAP-Sensor (Manifold Absolute Pressure) bezeichnet, ist ein entscheidendes Bauteil für die Motorsteuerung aufgeladener Motoren. Er ist meist ein piezoresistiver Halbleitersensor, bei dem sich der elektrische Widerstand unter dem Einfluss von Druck auf eine Membran ändert. Diese Widerstandsänderung wird in ein Spannungssignal umgewandelt, das die ECU auswertet. Der Sensor 'B' wird in Systemen mit zwei Sensoren oder zur Überwachung spezifischer Bereiche des Ladeluftsystems eingesetzt. Häufige Ausfallursachen sind interne elektronische Defekte, Verschmutzung der Sensormembran durch Öl- und Rußpartikel aus der Kurbelgehäuseentlüftung oder dem AGR-System sowie mechanische Beschädigungen durch Vibrationen.

Dieser Fehlercode ist als mäßig kritisch einzustufen. In den meisten Fällen wird das Motorsteuergerät sofort in ein Notlaufprogramm schalten, um den Motor und insbesondere den Turbolader vor potenziellen Schäden durch unkontrollierten Ladedruck (zu hoch oder zu niedrig) zu schützen. Dies äußert sich in einer spürbar reduzierten Motorleistung. Ignorierst Du diesen Fehler über längere Zeit, können Folgeschäden wie ein defekter Turbolader, ein beschädigter Dieselpartikelfilter (durch falsche Verbrennung) oder erhöhter Kraftstoffverbrauch die Folge sein. Ein Weiterfahren ist zwar meist möglich, sollte aber auf die Fahrt zur nächsten Werkstatt beschränkt bleiben.

Typische Symptome bei P0240

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P0240 aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte (MIL) ist aktiviert.
  • Deutlicher Leistungsverlust, das Fahrzeug beschleunigt nur noch zögerlich (Notlaufprogramm).
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch.
  • Schwarzer Rauch aus dem Auspuff, besonders bei Dieselmotoren unter Last.
  • Ungewöhnliche Geräusche vom Turbolader (Pfeifen, Zischen).
  • Unruhiger Motorlauf oder Ruckeln beim Beschleunigen.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Defekter Ladedrucksensor 'B'

Sehr häufig

Der Sensor selbst ist die häufigste Ursache. Interne elektronische Bauteile können altern und ausfallen, oder die Messmembran wird durch Ölnebel und Ruß aus der Kurbelgehäuseentlüftung und dem AGR-System verunreinigt, was zu falschen Messwerten führt.

📊 Ab ca. 100.000 km, bei Kurzstreckenfahrzeugen auch früher

#2

Undichtigkeit im Ladeluftsystem

Häufig

Poröse oder gerissene Ladeluftschläuche, lose Schellen oder ein durch Steinschlag beschädigter Ladeluftkühler führen zu Druckverlust. Die ECU erkennt die Diskrepanz zwischen dem, was der Turbo liefern sollte, und dem, was der Sensor misst.

📊 Kann bei jedem Fahrzeugalter auftreten, häufiger bei Fahrzeugen über 5 Jahren

#3

Probleme mit der Verkabelung oder dem Stecker

Gelegentlich

Durch Vibrationen, Hitze und Feuchtigkeit im Motorraum können Kabel brechen oder die Kontakte im Stecker korrodieren. Ein Wackelkontakt oder ein Kurzschluss führt zu einem unplausiblen oder komplett ausfallenden Sensorsignal.

#4

Fehlerhafte Turbolader-Verstellung

Selten

Ein klemmendes Wastegate (bei Benzinern) oder eine schwergängige VTG-Verstellung (bei Dieseln) kann dazu führen, dass der Ladedruck nicht korrekt geregelt wird. Der Sensor misst dann zwar einen korrekten, aber für die Fahrsituation unpassenden Druck, was die ECU als Fehler interpretiert.

📊 Eher bei hohen Laufleistungen ab 150.000 km

#5

Defektes Motorsteuergerät (ECU)

Sehr selten

Ein interner Fehler im Motorsteuergerät ist extrem unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Bevor die teure ECU getauscht wird, müssen alle anderen möglichen Ursachen zu 100% ausgeschlossen werden.

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Fehlerspeicher auslesen & Sichtprüfung

    Lies zunächst den Fehlerspeicher aus und notiere alle gespeicherten Codes sowie die Freeze-Frame-Daten. Diese zeigen die Motorparameter im Moment des Fehlers. Führe anschließend eine gründliche Sichtprüfung des Ladedrucksensors, seines Steckers und der umliegenden Schläuche auf offensichtliche Schäden, lose Verbindungen oder Ölspuren durch.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe · ⏱ 15 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Fehlerspeicher ist idealerweise leer und es sind keine sichtbaren Beschädigungen oder Undichtigkeiten zu erkennen.
  2. Schritt 2

    Livedaten der Ladedrucksensoren prüfen

    Beobachte die Livedaten des Ladedrucksensors 'B' (und falls vorhanden 'A') bei 'Zündung an, Motor aus'. Beide sollten den atmosphärischen Druck (ca. 1000 mbar) anzeigen. Starte den Motor und vergleiche die Werte im Leerlauf und bei kurzen Gasstößen. Ein defekter Sensor zeigt oft einen festen, unrealistischen Wert oder reagiert gar nicht.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät mit Livedaten-Funktion · ⏱ 20 Minuten
    Soll-Ergebnis: Die Sensorwerte ändern sich logisch und plausibel mit der Motordrehzahl und Last. Bei 'Zündung an' entspricht der Wert dem Umgebungsdruck.
  3. Schritt 3

    Elektrische Prüfung des Sensors und Kabelbaums

    Ziehe den Stecker vom Sensor ab. Messe am Stecker bei eingeschalteter Zündung die Spannungsversorgung (meist 5V Referenzspannung) und die Masseverbindung. Prüfe anschließend den Durchgang der Signalleitung vom Stecker bis zum Motorsteuergerät, um Kabelbrüche auszuschließen.

    🔧 Multimeter, Schaltplan des Fahrzeugs · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Am Stecker liegen eine stabile 5V-Versorgung und eine gute Masseverbindung an. Die Signalleitung hat keinen Kurzschluss zu Plus oder Masse und vollen Durchgang zur ECU.
  4. Schritt 4

    Ladeluftsystem abdrücken

    Um versteckte Lecks zu finden, muss das Ladeluftsystem unter Druck gesetzt werden. Verschließe den Ansaugtrakt nach dem Luftmassenmesser und leite über einen Adapter Druckluft (ca. 0,5 - 1,0 bar) oder Rauch ein. Achte auf zischende Geräusche oder austretenden Rauch, um Risse in Schläuchen oder am Ladeluftkühler zu lokalisieren.

    🔧 Ladeluftsystem-Abdrückset, alternativ Rauchmaschine · ⏱ 45 Minuten
    Soll-Ergebnis: Das System hält den Prüfdruck für mehrere Minuten ohne signifikanten Abfall. Es sind keine Leckagen hör- oder sichtbar.
  5. Schritt 5

    Prüfung des Turboladers und der Wastegate-Funktion

    Wenn alle bisherigen Prüfungen unauffällig waren, muss die Regelung des Turboladers geprüft werden. Mit einem Diagnosetester kann eine Stellglieddiagnose der Ladedruckregelung durchgeführt werden. Alternativ kann die Freigängigkeit des Gestänges manuell oder mit einer Vakuumpumpe geprüft werden.

    🔧 Vakuumpumpe, Diagnosetester mit Stellglieddiagnose · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Das Gestänge der Ladedruckregelung bewegt sich leichtgängig und ohne zu klemmen über den gesamten Stellweg.
Diagnose von Fehlercode P0240 in der Werkstatt – Ladedrucksensor B Signal Bereich/Funktionsfehler
Diagnose von Fehlercode P0240 in der Werkstatt – Ladedrucksensor B Signal Bereich/Funktionsfehler Foto: Pixabay auf Pexels

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Spannung Ladedrucksensor 'B' (Zündung AN) Motor aus, Zündung an ca. 1,5 V (je nach Hersteller) ±0,3 V
Ladedruck Absolut (Livedaten, Leerlauf) Motor warm, im Leerlauf 980 - 1050 mbar ±50 mbar
Ladedruck Absolut (Livedaten, Volllast) Fahrt unter Volllast bei ca. 2500 U/min 1800 - 2500 mbar (je nach Motor) Soll- und Ist-Wert sollten nicht mehr als 200 mbar voneinander abweichen

Reparaturkosten im Detail

ab 80 € bis 400 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Werkstatt 50 – 120 €
Ladedrucksensor (Marken-OE) 70 – 180 €
Ladedrucksensor (Nachbau) 30 – 80 €
Arbeitszeit Austausch Sensor (0,5-1,0 h) 60 – 120 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Bei TDI-Motoren ist dieser Fehler oft auf einen stark verkokten Ansaugtrakt oder einen verölten Ladedrucksensor zurückzuführen. Eine Reinigung des Sensors kann manchmal kurzfristig Abhilfe schaffen, ein Austausch ist aber meist die nachhaltigere Lösung.

BMW

Bei vielen BMW-Modellen wird die Ladedruckregelung über ein komplexes System von Vakuumpumpen und Druckwandlern gesteuert. Undichte Vakuumschläuche sind hier eine häufige, oft übersehene Ursache für Ladedruckfehler.

Mercedes-Benz

Die Kunststoffrohre im Ladeluftsystem von Mercedes-Fahrzeugen neigen im Alter dazu, spröde zu werden und Haarrisse zu bilden. Eine sorgfältige Prüfung des gesamten Systems, insbesondere an den Verbindungsstellen, ist hier essenziell.

Ford

Bei den EcoBoost-Benzinmotoren kann neben dem Sensor auch ein defektes Schubumluftventil (Bypass-Ventil) zu unplausiblen Ladedruckwerten führen. Dies sollte im Rahmen der Diagnose ebenfalls geprüft werden.

Opel

Insbesondere bei den 1.9 und 2.0 CDTI Motoren ist der Ladedrucksensor eine bekannte Schwachstelle. Er ist oft leicht zugänglich und der Austausch ist relativ unkompliziert, was die Reparaturkosten senkt.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Mittel

Der Austausch des Sensors ist oft einfach, die Diagnose der wahren Ursache erfordert jedoch Systemverständnis und Messwerkzeuge.

Zeitaufwand
1-3 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Steckschlüsselsatz, Drehmomentschlüssel, Multimeter, eventuell eine Vakuumpumpe oder ein Abdrückset

Unsere Empfehlung:

Der Austausch eines leicht zugänglichen Ladedrucksensors kann von einem erfahrenen Hobbyschrauber selbst durchgeführt werden. Wenn der Fehler danach jedoch wieder auftritt oder eine Undichtigkeit im System vermutet wird, ist eine professionelle Diagnose in der Werkstatt unumgänglich, um teure Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Wann zur Werkstatt?

Ein Werkstattbesuch ist dringend anzuraten, wenn Du nicht über die notwendigen Diagnosewerkzeuge wie ein Multimeter oder ein Abdrückset für das Ladeluftsystem verfügst. Auch wenn das Fahrzeug stark raucht, ungewöhnliche Geräusche macht oder die Leistung extrem stark eingeschränkt ist, solltest Du einen Profi aufsuchen, um Folgeschäden am Turbolader oder Motor zu verhindern. Eine gute freie Werkstatt ist für diesen Fehler in der Regel bestens gerüstet. Nur bei Verdacht auf ein defektes Steuergerät oder wenn ein Softwareupdate als mögliche Ursache gilt, ist der Gang zur Markenwerkstatt sinnvoll.

So beugst du vor

Regelmäßige Wartung ist der beste Schutz. Halte die Wechselintervalle für den Motorluftfilter strikt ein, da ein verstopfter Filter den Turbolader stärker belastet. Die Verwendung von hochwertigem Motoröl gemäß Herstellervorgabe kann die Bildung von Öldämpfen und somit die Verschmutzung des Sensors reduzieren. Vermeide es, den Motor im kalten Zustand hochzudrehen, um den Turbolader zu schonen. Eine gelegentliche längere Autobahnfahrt kann zudem helfen, Ablagerungen im Ansaug- und Abgassystem freizubrennen.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P0240 noch fahren?
Ja, eine Weiterfahrt ist in der Regel möglich, da das Fahrzeug im Notlaufprogramm läuft. Du solltest jedoch hohe Drehzahlen, starke Beschleunigung und das Ziehen von Anhängern vermeiden. Die Fahrt sollte schnellstmöglich zur nächsten Werkstatt führen, um potenzielle Folgeschäden am Turbolader zu verhindern.
Wie lange dauert die Reparatur?
Die reine Reparaturzeit hängt stark von der Ursache ab. Der Austausch des Ladedrucksensors dauert meist nur 30 bis 60 Minuten. Die Suche nach einer Undichtigkeit im Ladeluftsystem kann hingegen 1 bis 2 Stunden in Anspruch nehmen. Inklusive Diagnose solltest Du mit einem Werkstattaufenthalt von 1,5 bis 3 Stunden rechnen.
Ist P0240 ein Garantiefall?
Tritt der Fehler während der gesetzlichen Sachmängelhaftung (Gewährleistung) oder einer Hersteller- bzw. Gebrauchtwagengarantie auf, sind die Kosten in der Regel abgedeckt. Es handelt sich um einen Mangel an einem wesentlichen Bauteil des Motors. Verschleißteile wie Schläuche können je nach Garantiebedingungen aber ausgeschlossen sein.
Fehler gelöscht – kommt er wieder?
Ja, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Das Löschen des Fehlercodes behebt nicht die zugrundeliegende Ursache. Das Motorsteuergerät wird den Fehler bei der nächsten Fahrt erneut erkennen und die Motorkontrollleuchte wieder aktivieren. Eine Reparatur ist unumgänglich.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung?
Du kannst eine einfache Sicht- und Hörprüfung durchführen. Öffne die Motorhaube und prüfe, ob alle Ladeluftschläuche fest sitzen und keine offensichtlichen Risse haben. Höre bei laufendem Motor auf Zischgeräusche, die auf eine Undichtigkeit hindeuten könnten. Ein fester Sitz des Steckers am Ladedrucksensor ist ebenfalls schnell geprüft.
Bestehe ich den TÜV/die AU mit diesem Code?
Nein. Eine leuchtende Motorkontrollleuchte führt bei der Hauptuntersuchung (HU) zum sofortigen Ergebnis 'Erhebliche Mängel'. Da der Fehlercode P0240 abgasrelevant ist, wird auch die Abgasuntersuchung (AU) nicht bestanden. Der Fehler muss vor der Prüfung zwingend behoben werden.

Fazit

Der Fehlercode P0240 ist ein ernstzunehmender Hinweis auf ein Problem im Ladeluftsystem Deines Fahrzeugs, das direkt die Motorleistung und Effizienz beeinträchtigt. Die häufigste Ursache ist ein defekter oder verschmutzter Ladedrucksensor, aber auch Undichtigkeiten oder Probleme mit der Verkabelung sind möglich. Eine systematische Diagnose ist entscheidend, um nicht unnötig Teile zu tauschen. Während der Austausch des Sensors für geübte Schrauber machbar ist, solltest Du bei Unsicherheit oder komplexeren Symptomen eine Fachwerkstatt aufsuchen, um teure Folgeschäden am Turbolader zu vermeiden.

Anderen Code prüfen?

→ Zum Fehlercode-Finder