Getriebe Warnung TÜV-relevant Automatikgetriebe

Fehlercode P0733

Übersetzungsverhältnis Gang 3 unplausibel

Kurz & klar

Der Fehlercode P0733 bedeutet, dass das Getriebesteuergerät ein falsches Übersetzungsverhältnis im dritten Gang erkannt hat. Dies deutet auf ein internes Rutschen im Getriebe hin, da die gemessene Ausgangsdrehzahl nicht zur Motordrehzahl passt.

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KI-gestützte Antwort – Diese Inhalte wurden automatisch auf Basis technischer Fachquellen generiert und von der Motor-Kompakt-Redaktion noch nicht manuell geprüft. Für sicherheitskritische Reparaturen empfehlen wir zusätzlich eine Fachwerkstatt.

Was meldet das Steuergerät?

Das Getriebesteuergerät (TCM) hat eine signifikante Abweichung zwischen der erwarteten und der tatsächlichen Getriebeausgangsdrehzahl festgestellt, während der dritte Gang eingelegt war. Konkret vergleicht das Steuergerät permanent die Drehzahl der Getriebeeingangswelle (oft identisch mit der Motordrehzahl) mit der Drehzahl der Ausgangswelle. Für jeden Gang gibt es ein fest definiertes mechanisches Übersetzungsverhältnis. Wenn der dritte Gang aktiv ist und die gemessene Drehzahl-Relation von diesem Sollwert abweicht, interpretiert das TCM dies als Schlupf innerhalb des Getriebes, was auf ein Problem mit der Kraftübertragung hindeutet.

Die Diagnoseroutine für P0733 wird aktiv, sobald das TCM den Befehl zum Schalten in den dritten Gang gibt. Das Steuergerät überwacht daraufhin die Signale des Eingangsdrehzahl- und Ausgangsdrehzahl-Sensors. Stellt es fest, dass die Differenz zwischen der berechneten (erwarteten) und der tatsächlichen Ausgangsdrehzahl einen bestimmten Schwellenwert (z.B. 150 U/min) für eine definierte Zeit (z.B. 1-2 Sekunden) überschreitet, wird ein Fehlerzähler erhöht. Nach mehrmaligem Auftreten dieses Ereignisses innerhalb eines Fahrzyklus wird der Fehlercode P0733 im Fehlerspeicher abgelegt und die Motorkontrollleuchte wird in der Regel aktiviert.

Dieser Fehlercode bezieht sich nicht auf einen einzelnen Sensor, sondern auf die Funktion des gesamten mechanisch-hydraulischen Systems für den dritten Gang. Dieses System besteht aus mehreren Komponenten: den Schaltmagnetventilen (Solenoiden), die den Öldruck steuern, den Kupplungspaketen (Lamellenkupplungen), die die Gänge kraftschlüssig verbinden, und dem Getriebeöl selbst, das als hydraulisches Medium und Schmiermittel dient. Ein Ausfall kann durch verschlissene Kupplungsbeläge, klemmende Ventile, unzureichenden Öldruck durch zu wenig oder altes Öl oder sogar durch undichte Dichtungen im Hydrauliksystem verursacht werden.

Der Fehlercode P0733 ist als kritisch einzustufen. Ein Rutschen im Getriebe erzeugt enorme Hitze, die schnell zu einem Totalausfall der betroffenen Kupplungen und zu schweren Folgeschäden im gesamten Getriebe führen kann. Um dies zu verhindern, aktiviert das Getriebesteuergerät in der Regel ein Notlaufprogramm. Dabei wird das Getriebe oft in einem sicheren Gang (z.B. dem 2. oder 3. Gang) blockiert, um weitere Schaltvorgänge und damit weiteren Schaden zu vermeiden. Das Fahrzeug ist dann nur noch eingeschränkt fahrbar, was sich durch schlechte Beschleunigung und hohe Drehzahlen bei Stadt- oder Landstraßentempo bemerkbar macht.

Typische Symptome bei P0733

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P0733 aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte oder eine separate Getriebewarnleuchte ist aktiviert.
  • Das Fahrzeug schaltet in den Notlaufmodus mit stark eingeschränkter Leistung.
  • Harte, verzögerte oder schlagende Schaltvorgänge, insbesondere beim Versuch, in den 3. Gang zu schalten.
  • Das Getriebe 'rutscht' beim Beschleunigen, die Motordrehzahl steigt an, ohne dass das Fahrzeug entsprechend schneller wird.
  • Das Fahrzeug kann den dritten Gang gar nicht mehr einlegen.
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch durch ineffiziente Kraftübertragung und Notlaufbetrieb.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Zu niedriger oder verschmutzter Getriebeölstand

Sehr häufig

Dies ist die häufigste und am einfachsten zu behebende Ursache. Zu wenig Öl führt zu unzureichendem Hydraulikdruck, wodurch die Kupplungen nicht fest genug gepresst werden und rutschen. Altes, verbranntes Öl verliert seine hydraulischen Eigenschaften und kann die feinen Kanäle im Ventilkörper verstopfen.

📊 Ab ca. 80.000 km, besonders bei vernachlässigten Wartungsintervallen.

#2

Defektes Schaltmagnetventil (Solenoid)

Häufig

Das für den 3. Gang zuständige Magnetventil kann elektrisch ausfallen oder mechanisch klemmen. Dadurch wird der Öldruck für das zugehörige Kupplungspaket nicht korrekt gesteuert, was zu Schlupf führt. Oft sind Verunreinigungen im Öl die Ursache für das Klemmen.

📊 Tritt vermehrt bei Fahrzeugen mit über 120.000 km auf.

#3

Interner mechanischer Verschleiß

Gelegentlich

Die Reibbeläge der Lamellenkupplung für den 3. Gang können verschleißen, ähnlich wie eine normale Kupplung. Dies ist ein schwerwiegender mechanischer Schaden, der eine aufwendige Getriebeinstandsetzung erfordert. Oft ist dies die Folge von langanhaltendem Fahren mit niedrigem Ölstand oder defekten Solenoiden.

📊 Typischerweise bei hohen Laufleistungen über 200.000 km oder bei starker Beanspruchung.

#4

Defekter Ventilkörper (Mechatronik)

Selten

Der Ventilkörper (auch Schaltschieberkasten oder Mechatronik genannt) ist das hydraulische Gehirn des Getriebes. Risse im Gehäuse, verschlissene Ventile oder verstopfte Kanäle können zu Druckverlusten führen, die sich nur auf einen bestimmten Gang auswirken. Die Diagnose ist komplex und der Austausch teuer.

#5

Defektes Getriebesteuergerät (TCM)

Sehr selten

Ein elektronischer Defekt im Steuergerät selbst ist eine seltene Ursache. Bevor das TCM als Ursache in Betracht gezogen wird, müssen alle mechanischen und hydraulischen Komponenten zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Manchmal sind auch nur die Kabel oder Steckverbindungen zum Getriebe korrodiert oder beschädigt.

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Fehlerspeicher auslesen & Ölprüfung

    Lies alle Fehlercodes aus dem Motor- und Getriebesteuergerät aus. Prüfe anschließend den Getriebeölstand exakt nach Herstellervorgabe (oft bei laufendem Motor und in einer bestimmten Wählhebelposition). Beurteile die Farbe und den Geruch des Öls: Es sollte klar und rötlich sein, nicht dunkelbraun oder verbrannt riechen.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe, fusselfreie Tücher · ⏱ 15 Minuten
    Soll-Ergebnis: Keine weiteren relevanten Fehlercodes. Der Ölstand ist korrekt und das Öl ist in gutem Zustand.
  2. Schritt 2

    Getriebeöldruck (Leitungsdruck) prüfen

    Schließe ein Manometer am Prüfanschluss des Getriebes an. Miss den Leitungsdruck im Leerlauf in verschiedenen Fahrstufen (P, R, N, D) und während eines Stall-Speed-Tests (Vollgas bei getretener Bremse, nur sehr kurz durchführen!). Vergleiche die Messwerte mit den Sollwerten des Herstellers. Ein zu niedriger Druck deutet auf eine schwache Ölpumpe, interne Leckagen oder ein Problem mit dem Druckregelventil hin.

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    Soll-Ergebnis: Die gemessenen Drücke entsprechen in allen Betriebszuständen den Sollwerten aus dem Werkstatthandbuch.
  3. Schritt 3

    Prüfung der Schaltmagnetventile

    Mit einem geeigneten Diagnosegerät lassen sich die einzelnen Magnetventile gezielt ansteuern. Dabei sollte ein leises Klicken vom Ventil zu hören sein. Zusätzlich kann der elektrische Widerstand der Ventilspule bei abgezogenem Stecker gemessen und mit dem Sollwert verglichen werden. Abweichungen deuten auf einen elektrischen Defekt des Ventils hin.

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    Soll-Ergebnis: Alle Magnetventile lassen sich ansteuern und ihr Widerstand liegt innerhalb der Herstellertoleranz.
  4. Schritt 4

    Inspektion der Ölwanne und des Filters

    Demontiere die Getriebeölwanne. Untersuche den Magneten in der Wanne auf Metallabrieb. Eine geringe Menge feinen, grauen Staubs ist normal. Größere Metallspäne oder Stücke von Kupplungsbelägen sind ein eindeutiges Indiz für einen schweren mechanischen Schaden im Inneren des Getriebes.

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    Soll-Ergebnis: Auf dem Magneten befindet sich nur eine minimale Menge feiner metallischer Partikel, keine groben Späne oder Bruchstücke.
  5. Schritt 5

    Getriebeinstandsetzung

    Wenn alle vorherigen Schritte keine Ursache aufzeigen konnten, liegt der Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit im Inneren des Getriebes (z.B. verschlissene Kupplungslamellen, defekte Dichtungen). Dies erfordert den Ausbau und die komplette Zerlegung des Getriebes durch einen spezialisierten Fachbetrieb. Dies ist der letzte und aufwendigste Diagnoseschritt.

    🔧 Spezialwerkzeug für Getriebe, Werkstattpresse · ⏱ 8-16 Stunden
    Soll-Ergebnis: Nach der Zerlegung werden verschlissene oder defekte Bauteile (z.B. das Kupplungspaket für den 3. Gang) identifiziert.

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Getriebeöltemperatur (Betriebstemperatur) Nach ca. 15 Minuten Fahrt 80 - 95 °C ±5 °C
Leitungsdruck im Leerlauf (Gang D) Motor warm, Leerlaufdrehzahl 3.5 - 4.5 bar (Hersteller-spezifisch!) ±0.3 bar
Widerstand Schaltmagnetventil Bauteil abgeklemmt, bei ca. 20 °C 10 - 16 Ohm (Hersteller-spezifisch!) ±1 Ohm

Reparaturkosten im Detail

ab 400 € bis 1200 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Fachwerkstatt 80 – 150 €
Getriebeölspülung mit Filterwechsel 350 – 550 €
Schaltmagnetventil ersetzen (inkl. Öl & Dichtung) 400 – 900 €
Getriebeinstandsetzung (Überholung) 2500 – 5000 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Bei DSG-Getrieben (z.B. DQ250) kann dieser Fehler auf ein Problem in der Mechatronik-Einheit hindeuten. Oft sind nicht nur einzelne Ventile, sondern die gesamte Einheit betroffen, was die Reparatur sehr kostspielig macht.

BMW

Bei den weit verbreiteten ZF-Automatikgetrieben (6HP, 8HP) kann eine undichte Mechatronik-Dichthülse zu Ölverlust und damit zu niedrigem Druck führen. Ein präventiver Tausch der Hülse bei einem Getriebeölservice ist empfehlenswert.

Mercedes-Benz

Die 7G-Tronic (NAG2) Getriebe sind bekannt für Probleme mit der elektronischen Leiterplatte (EHS), auf der sich Sensoren und Ventile befinden. Ein Defekt hier kann ebenfalls zu Gang-Fehlern führen und erfordert oft den Tausch der gesamten Einheit.

Ford

Einige PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe sowie ältere Wandlerautomaten können von klemmenden Schaltmagnetventilen betroffen sein. Eine Getriebeölspülung kann hier manchmal Abhilfe schaffen, bevor Teile getauscht werden.

Opel

Bei 6-Gang-Automatikgetrieben von Opel (z.B. im Insignia oder Astra) sind defekte Magnetventile oder ein verschlissener Schaltschieberkasten eine bekannte Ursache für Schaltprobleme und entsprechende Fehlercodes.

Toyota/Lexus

Obwohl die Getriebe als sehr robust gelten, ist auch hier die Einhaltung der Ölwechselintervalle entscheidend. Bei älteren Modellen mit hohen Laufleistungen können Magnetventile ausfallen, sind aber meist gut zugänglich und austauschbar.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Schwer

Arbeiten am Automatikgetriebe erfordern höchste Sauberkeit, Spezialwerkzeug und tiefgehendes Fachwissen.

Zeitaufwand
3-6 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Werkstatthandbuch, Drehmomentschlüssel, Steckschlüsselsatz, Auffangwanne, Getriebeöl-Einfüllpumpe

Unsere Empfehlung:

Die Überprüfung des Ölstands ist für erfahrene Hobbyschrauber machbar. Alle weiteren Arbeiten, insbesondere das Öffnen des Getriebes (Ölwanne), sollten aufgrund der Komplexität und des Risikos von Folgeschäden einer Fachwerkstatt, idealerweise einem Getriebespezialisten, überlassen werden.

Wann zur Werkstatt?

Bei einem Fehlercode wie P0733 solltest du immer und umgehend eine Werkstatt aufsuchen. Weiterfahren riskiert einen kapitalen Getriebeschaden, dessen Kosten ein Vielfaches der ursprünglichen Reparatur betragen können. Eine gute freie Werkstatt kann die Diagnose stellen und gängige Reparaturen wie einen Ölservice oder den Tausch von Magnetventilen durchführen. Bei Verdacht auf einen internen mechanischen Schaden oder Probleme mit der Mechatronik ist der Gang zu einem spezialisierten Getriebeinstandsetzer die beste und oft auch kostengünstigste Wahl, da diese über das nötige Spezialwissen und Werkzeug verfügen.

So beugst du vor

Die beste Vorbeugung gegen den Fehler P0733 ist die regelmäßige und fachgerechte Wartung des Automatikgetriebes. Halte dich unbedingt an die vom Hersteller empfohlenen Intervalle für den Getriebeöl- und Filterwechsel – oder kürze diese bei hoher Belastung (viel Anhängerbetrieb, sportliche Fahrweise) sogar. Die Aussage von einer 'Lebensdauerfüllung' ist kritisch zu sehen; ein Ölwechsel alle 60.000 bis 80.000 km ist eine sinnvolle Investition in die Langlebigkeit des Getriebes. Vermeide zudem Kavalierstarts und starke Lastwechsel bei kaltem Getriebe, da das Öl erst seine volle Schmier- und Druckfähigkeit bei Betriebstemperatur erreicht.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P0733 noch fahren?
Es wird dringend davon abgeraten. Das Fahrzeug befindet sich wahrscheinlich im Notlauf, um das Getriebe zu schützen. Jede weitere Fahrt, besonders unter Last, erhöht die Reibung und Hitze im Getriebe und kann aus einem reparierbaren Schaden einen wirtschaftlichen Totalschaden machen. Fahre nur noch die kürzeste Strecke zur nächsten Werkstatt.
Wie lange dauert die Reparatur?
Eine reine Diagnose mit Ölstandsprüfung dauert etwa eine Stunde. Ein Getriebeölservice oder eine Spülung nimmt 2-3 Stunden in Anspruch. Der Austausch eines Schaltmagnetventils kann je nach Zugänglichkeit 3-5 Stunden dauern. Eine komplette Getriebeinstandsetzung erfordert mehrere Tage.
Ist P0733 ein Garantiefall?
Bei einem Fahrzeug innerhalb der Neuwagengarantie oder einer speziellen Getriebe-Garantieverlängerung ist dieser Fehler in der Regel abgedeckt. Bei der gesetzlichen Sachmängelhaftung für Gebrauchtwagen kommt es darauf an, ob der Mangel bereits bei Übergabe vorlag. Verschleiß bei hohen Laufleistungen ist oft ausgeschlossen.
Fehler gelöscht – kommt er wieder?
Ja, der Fehler wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sofort wieder auftreten. P0733 beschreibt ein physikalisches Problem (Schlupf), das durch das reine Löschen des Fehlerspeichers nicht behoben wird. Sobald das Steuergerät wieder versucht, den dritten Gang einzulegen und den Schlupf misst, wird der Code erneut gesetzt.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung?
Sofern dein Fahrzeug einen Getriebeölmessstab hat, kannst du den Ölstand und -zustand selbst prüfen. Achte dabei genau auf die Herstelleranleitung (Motor an/aus, Wählhebel in P/N). Ein verbrannter Geruch oder eine dunkle Verfärbung des Öls sind bereits starke Hinweise auf ein Problem.
Bestehe ich den TÜV mit dem Fehlercode P0733?
Nein. Eine leuchtende Motorkontrollleuchte führt zum sofortigen Nichtbestehen der Abgasuntersuchung (AU), die Teil der Hauptuntersuchung (HU) ist. Der im Steuergerät gespeicherte Fehlercode wird bei der OBD-Prüfung ausgelesen und als erheblicher Mangel eingestuft.

Fazit

Der Fehlercode P0733 ist ein ernstzunehmendes Warnsignal für ein Problem im Automatikgetriebe. Er weist auf Schlupf im dritten Gang hin, meist verursacht durch Probleme mit dem Getriebeöl, den Schaltmagnetventilen oder internem Verschleiß. Ignorieren führt fast zwangsläufig zu einem kapitalen und extrem teuren Getriebeschaden. Unsere klare Empfehlung lautet: Stelle das Fahrzeug so bald wie möglich in einer qualifizierten Werkstatt vor. Eine frühzeitige und professionelle Diagnose kann oft eine kostspielige Komplettinstandsetzung verhindern.

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