Um die TÜV-Plakette abzulesen, schaust Du auf die Zahl in der Mitte, die das Jahr der nächsten Hauptuntersuchung anzeigt. Der Monat steht oben auf der 12-Uhr-Position. Die Farbe der Plakette wechselt jährlich und hilft der Polizei, das Fälligkeitsjahr schnell zu erkennen. Ein schwarzer Balken markiert zusätzlich den Fälligkeitsmonat.
Das Wichtigste in Kürze
- Zentrale Zahl: Zeigt das Fälligkeitsjahr der nächsten Hauptuntersuchung an.
- Obere Zahl: Die Zahl auf der 12-Uhr-Position gibt den Fälligkeitsmonat an.
- Farbsystem: Jedes Jahr hat eine eigene Plaketten-Farbe zur schnellen Erkennbarkeit.
- Schwarzer Balken: Markiert den Fälligkeitsmonat für eine noch einfachere Kontrolle aus der Distanz.
- Frist überziehen: Führt zu Bußgeldern und nach zwei Monaten zu einer teureren, erweiterten Prüfung.
🔧 Dein Auto, Deine Verantwortung: Halte den Innenraum sauber!
Bevor Du Dich um die Plakette auf dem Kennzeichen kümmerst, schau mal in Deinen Fußraum. Ein sauberer Innenraum ist nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer. Passgenaue Fußmatten schützen den Teppich vor Schmutz und Nässe und verhindern, dass lose Matten unter die Pedale rutschen. Eine kleine Investition in die Werterhaltung.
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Das korrekte TÜV-Plakette ablesen gehört zu den Grundkenntnissen jedes Autofahrers, wird aber oft vernachlässigt. Dabei ist diese kleine, runde Marke auf Deinem hinteren Kennzeichen mehr als nur ein bunter Aufkleber. Sie ist ein offizielles Dokument, das die Verkehrstauglichkeit und Umweltverträglichkeit Deines Autos bescheinigt. Wer die Symbole und Farben nicht deuten kann, riskiert nicht nur empfindliche Bußgelder, sondern im schlimmsten Fall sogar den Versicherungsschutz bei einem Unfall. Als KFZ-Meister zeige ich Dir hier in der Werkstatt-Praxis, wie Du die Plakette Deines Autos zweifelsfrei interpretierst, das TÜV-Plakette ablesen meisterst und teuren Ärger vermeidest.
Das System hinter der runden Plakette: Jahr, Monat und Farbe erklärt
Auf den ersten Blick wirkt die Plakette vielleicht verwirrend, aber das System dahinter ist logisch aufgebaut. Um die TÜV-Plakette ablesen zu können, musst Du drei Elemente verstehen: die große Zahl in der Mitte, den Zahlenkranz am Rand und die Farbe. Die zweistellige Zahl in der Mitte der Plakette gibt das Jahr an, in dem die nächste Hauptuntersuchung (HU) fällig ist. Steht dort zum Beispiel eine „26“, ist Dein nächster Termin im Jahr 2026. Der äußere Ring mit den Zahlen von 1 bis 12 repräsentiert die Monate. Der Monat, in dem die HU fällig wird, steht immer ganz oben auf der 12-Uhr-Position. Ein dicker, schwarzer Balken im oberen Bereich markiert diesen Fälligkeitsmonat zusätzlich. Dieses Prinzip erleichtert der Polizei die Kontrolle aus der Entfernung. Wenn Du also die TÜV-Plakette ablesen willst, schaust Du zuerst auf die Mitte für das Jahr und dann nach oben für den Monat.
Die Farben der TÜV-Plakette: Was bedeuten Grün, Orange, Blau & Co.?
Die Farbe der Plakette ist kein Zufall, sondern folgt einem festen, sich alle sechs Jahre wiederholenden Zyklus. Jedes Fälligkeitsjahr hat seine eigene Farbe. Dieser Farbcode dient der Polizei und den Ordnungsämtern zur schnellen visuellen Kontrolle. Ein Beamter kann so schon von Weitem erkennen, ob ein Fahrzeug eine gültige Hauptuntersuchung hat, ohne das genaue Datum lesen zu müssen. Das Wissen um die Farben ist ein wichtiger Teil beim TÜV-Plakette ablesen. Die Reihenfolge ist immer gleich: Braun, Rosa, Grün, Orange, Blau und Gelb. Danach beginnt der Zyklus von vorn. Für eine klare Übersicht habe ich Dir eine Tabelle zusammengestellt.
| Farbe der Plakette | Fälligkeitsjahr der HU |
|---|---|
| Grün | 2025 |
| Orange | 2026 |
| Blau | 2027 |
| Gelb | 2028 |
| Braun | 2029 |
| Rosa | 2030 |
Diese Information findest Du auch auf der Webseite des VdTÜV e.V., dem Verband der Technischen Überwachungs-Vereine. Das richtige TÜV-Plakette ablesen schließt also auch die Kenntnis der aktuellen Jahresfarbe mit ein.
Merk Dir einfach die Farbe für das aktuelle Jahr. Siehst Du im Straßenverkehr noch viele Plaketten der Vorjahresfarbe, weißt Du, dass diese Fahrzeuge bald zur Prüfung müssen oder bereits überfällig sind. Das schärft den Blick für die eigene Fälligkeit.
Fristen, Bußgelder und Konsequenzen bei abgelaufenem TÜV
Die Hauptuntersuchung ist immer bis zum Ende des angegebenen Monats gültig. Eine offizielle Schonfrist gibt es nicht. Sobald der Monat abgelaufen ist, bist Du im Verzug. Die Konsequenzen sind klar im Bußgeldkatalog geregelt und hängen von der Dauer der Überziehung ab.
- 2 bis 4 Monate überzogen: 15 Euro Verwarnungsgeld.
- 4 bis 8 Monate überzogen: 25 Euro Verwarnungsgeld.
- Mehr als 8 Monate überzogen: 60 Euro Bußgeld und 1 Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.
Wichtiger ist aber ein anderer Punkt: Ab einer Überziehung von mehr als zwei Monaten wird bei der Prüfung eine „erweiterte Hauptuntersuchung“ (Ergänzungsuntersuchung) fällig. Diese ist rund 20 Prozent teurer als die normale HU, da der Prüfer einen größeren Aufwand hat. Das korrekte TÜV-Plakette ablesen und die pünktliche Vorstellung Deines Autos sparen Dir also bares Geld und unnötigen Ärger. Die Daten zu den Punkten werden übrigens vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verwaltet.
Bei einem Unfall mit abgelaufenem TÜV kann Deine KFZ-Versicherung die Leistung kürzen oder im schlimmsten Fall sogar verweigern. Die Betriebserlaubnis Deines Autos ist formal erloschen, was Dir als grobe Fahrlässigkeit ausgelegt werden kann. Die Verkehrssicherheit ist nicht mehr offiziell bestätigt.
Du siehst, das TÜV-Plakette ablesen ist keine Raketenwissenschaft, sondern eine wichtige Fähigkeit für jeden verantwortungsbewussten Fahrzeughalter. Mit dem Wissen um Jahr, Monat und Farbe hast Du die Fälligkeit Deiner nächsten Hauptuntersuchung immer im Blick. Kontrolliere die Plakette an Deinem Auto regelmäßig, am besten bei jedem Tankstopp. So vermeidest Du nicht nur Bußgelder und teurere Nachprüfungen, sondern leistest auch einen entscheidenden Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit. Ein technisch einwandfreies Auto schützt Dich, Deine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Nimm Dir jetzt eine Minute Zeit und prüfe das Datum an Deinem Kennzeichen.
🛠 Nach der Plakette kommt die Pflege
Jetzt weißt Du, wie Du die TÜV-Plakette ablesen kannst. Genauso wichtig ist die regelmäßige Pflege Deines Autos. Verdreckte Original-Teppiche mindern den Wiederverkaufswert. Mit passgenauen Fußmatten sorgst Du dafür, dass Dein Fahrzeugboden auch nach Jahren noch wie neu aussieht. Ein Detail, das sich auszahlt.
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Alle unsere Ratgeber zu TÜV & HU findest du gebündelt in der TÜV & HU-Übersicht. Dort siehst du das gesamte Themen-Cluster im Zusammenhang und findest passende weiterführende Artikel.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen HU und AU?
Die Hauptuntersuchung (HU) prüft die allgemeine Verkehrssicherheit Deines Autos. Die Abgasuntersuchung (AU) ist ein fester Bestandteil der HU und kontrolliert, ob die Abgaswerte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Früher gab es dafür eine separate Plakette, heute ist alles in der runden HU-Plakette zusammengefasst.
Was kostet es, den TÜV zu überziehen?
Die Kosten steigen mit der Dauer der Überziehung. Nach zwei bis vier Monaten sind es 15 Euro, danach 25 Euro. Ab acht Monaten Verzug drohen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Zusätzlich wird nach zwei Monaten eine teurere, erweiterte Hauptuntersuchung fällig.
Bekomme ich eine Erinnerung für den TÜV-Termin?
Nein, es gibt keine offizielle, staatliche Erinnerung. Du bist als Fahrzeughalter selbst dafür verantwortlich, die Frist einzuhalten. Viele Werkstätten oder Prüforganisationen bieten jedoch einen kostenlosen Erinnerungsservice per Post oder E-Mail an, den Du nutzen kannst.
Kann ich den TÜV-Termin vorziehen?
Ja, Du kannst die Hauptuntersuchung jederzeit vor dem Fälligkeitsmonat durchführen lassen. Die neue Plakette ist dann ab dem Monat der Prüfung für 24 Monate gültig. Eine Vordatierung auf den ursprünglichen Fälligkeitsmonat gibt es nicht mehr.