Herstellerspezifisch Warnung TÜV-relevant Kraftstofftemperatursensor

Fehlercode P118B

Kraftstofftemperatursensor Signal unplausibel

Kurz & klar

Der Fehlercode P118B bedeutet, dass das Signal des Kraftstofftemperatursensors außerhalb des erwarteten Bereichs liegt oder unplausibel ist. Das Motorsteuergerät kann die Kraftstofftemperatur nicht korrekt bestimmen.

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KI-gestützte Antwort – Diese Inhalte wurden automatisch auf Basis technischer Fachquellen generiert und von der Motor-Kompakt-Redaktion noch nicht manuell geprüft. Für sicherheitskritische Reparaturen empfehlen wir zusätzlich eine Fachwerkstatt.

Was meldet das Steuergerät?

Das Motorsteuergerät (ECU) hat eine Unstimmigkeit beim Signal des Kraftstofftemperatursensors festgestellt. Konkret bedeutet das, dass der vom Sensor gemeldete Temperaturwert nicht mit den Werten anderer relevanter Sensoren, wie dem Kühlmitteltemperatursensor oder dem Ansauglufttemperatursensor, korreliert. Beispielsweise erwartet die ECU bei einem Kaltstart, dass alle Temperatursensoren ähnliche Werte anzeigen, die der Umgebungstemperatur entsprechen. Meldet der Kraftstofftemperatursensor hier einen extrem hohen oder tiefen Wert (z.B. -40°C oder +120°C), wird dies als unplausibel eingestuft und der Fehler P118B gespeichert.

Die Diagnoseroutine im Steuergerät überwacht kontinuierlich die Spannung des Sensorsignals. Ein gültiges Signal bewegt sich typischerweise in einem Spannungsbereich von etwa 0,5 bis 4,5 Volt. Fällt die Spannung unter einen unteren Schwellenwert (z.B. 0,2 V, deutet auf einen Kurzschluss nach Masse hin) oder übersteigt sie einen oberen Schwellenwert (z.B. 4,8 V, deutet auf eine Leitungsunterbrechung hin), wird ein Fehler erkannt. Zusätzlich führt die ECU Plausibilitätsprüfungen durch. Ändert sich der Kraftstofftemperaturwert nach dem Motorstart nicht oder nur extrem langsam, obwohl sich die Kühlmitteltemperatur normal erhöht, wird dies ebenfalls als Fehler gewertet. Der Code P118B wird in der Regel gesetzt, wenn die fehlerhafte Bedingung für einen Zeitraum von mehr als 10 bis 30 Sekunden ununterbrochen besteht.

Der Kraftstofftemperatursensor ist ein wichtiger Bestandteil des Kraftstoffsystems, insbesondere bei modernen Direkteinspritzern. Er misst die Temperatur des Kraftstoffs, der zur Hochdruckpumpe oder zu den Einspritzdüsen fließt. Technisch handelt es sich meist um einen NTC-Widerstand (Negative Temperature Coefficient), dessen elektrischer Widerstand mit steigender Temperatur sinkt. Diese Widerstandsänderung wird vom Steuergerät in einen Temperaturwert umgerechnet. Die Dichte und Viskosität des Kraftstoffs ändern sich mit der Temperatur, was die Einspritzmenge und das Spritzbild beeinflusst. Ein Ausfall kann durch interne Alterung des Widerstandselements, Korrosion an den Anschlüssen, mechanische Beschädigung oder durch eine Unterbrechung der internen Verbindung verursacht werden.

Dieser Fehlercode ist als mäßig kritisch einzustufen. Das Fahrzeug bleibt in der Regel fahrbereit, da das Motorsteuergerät auf einen festen Ersatzwert für die Kraftstofftemperatur zurückgreift (z.B. 20°C). Dies führt jedoch zu einer ungenauen Berechnung der Einspritzmenge und des Einspritzzeitpunkts. Die Folgen sind ein erhöhter Kraftstoffverbrauch, schlechteres Abgasverhalten und möglicherweise eine reduzierte Motorleistung oder ein unruhiger Leerlauf. Ein Notlaufprogramm wird nicht immer aktiviert, ist aber bei einigen Fahrzeugmodellen möglich. Ignoriert man den Fehler über längere Zeit, können Folgefehler wie P0171 (Gemisch zu mager) oder P0172 (Gemisch zu fett) auftreten, die auf eine ineffiziente Verbrennung hinweisen.

Typische Symptome bei P118B

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P118B aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte (MKL) ist aktiv.
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch.
  • Leichter Leistungsverlust, besonders bei starker Beschleunigung.
  • Unruhiger oder schwankender Leerlauf.
  • Schlechtes Kaltstartverhalten oder längeres Orgeln beim Anlassen.
  • Ruckeln des Motors bei konstanter Fahrt.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Defekter Kraftstofftemperatursensor

Sehr häufig

Der Sensor selbst ist die häufigste Ursache. Interne Alterung, thermische Belastung oder Vibrationen können zu einem Ausfall des Messelements (NTC-Widerstand) führen. Der Sensor liefert dann entweder gar kein Signal mehr oder einen permanent falschen Wert.

📊 Ab ca. 120.000 km, kann aber auch früher auftreten.

#2

Kabelbaum- oder Steckerprobleme

Häufig

Beschädigungen am Kabelbaum durch Marderbiss, Scheuerstellen oder Hitzeschäden sind eine verbreitete Ursache. Auch Korrosion im Stecker durch eingedrungene Feuchtigkeit kann zu Kontaktproblemen und falschen Signalen führen.

📊 Kann bei jedem Fahrzeugalter auftreten, häufiger bei älteren Fahrzeugen >10 Jahre.

#3

Korrosion an den Anschlüssen

Gelegentlich

Nicht nur der direkte Stecker am Sensor, sondern auch Pins am Steuergerätestecker können korrodieren. Dies führt zu Übergangswiderständen, die das empfindliche Spannungssignal des Sensors verfälschen.

📊 Eher bei Fahrzeugen, die oft Feuchtigkeit ausgesetzt sind oder bei denen Wassereintritt im Bereich der ECU bekannt ist.

#4

Probleme im Niederdruck-Kraftstoffsystem

Selten

Ein verstopfter Kraftstofffilter oder eine schwache Vorförderpumpe können dazu führen, dass der Kraftstoff im Rail oder in der Hochdruckpumpe übermäßig erhitzt wird. Der Sensor misst dann zwar eine korrekte, aber physikalisch unplausible Temperatur, was den Fehler auslösen kann.

📊 Tritt meist in Verbindung mit anderen Symptomen wie Leistungsverlust unter Last auf.

#5

Defektes Motorsteuergerät (ECU)

Sehr selten

Ein Defekt im Eingangsschaltkreis des Motorsteuergeräts für den Kraftstofftemperatursensor ist extrem selten, aber nicht unmöglich. Dies sollte erst nach Ausschluss aller anderen möglichen Ursachen in Betracht gezogen werden.

📊 Keine typische Laufleistung, oft Folge von externen Einflüssen wie Überspannung oder Wasserschaden.

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Fehlerspeicher auslesen & Sichtprüfung

    Lies zunächst den Fehlerspeicher komplett aus und notiere alle gespeicherten Codes sowie die Freeze-Frame-Daten zu P118B. Diese Daten zeigen die Motorparameter im Moment des Fehlers. Führe danach eine gründliche Sichtprüfung des Sensors und seiner Verkabelung auf offensichtliche Schäden wie Marderbisse, lose Stecker oder Korrosion durch.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe · ⏱ 15 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Fehlerspeicher zeigt P118B und eventuell weitere, zusammenhängende Fehler. Die Sichtprüfung zeigt idealerweise keine sichtbaren Schäden.
  2. Schritt 2

    Live-Daten Analyse

    Starte den Motor im kalten Zustand und beobachte die Live-Daten. Vergleiche den Wert des Kraftstofftemperatursensors mit dem des Kühlmittel- und Ansauglufttemperatursensors. Bei kaltem Motor sollten alle Werte nahe beieinander und bei der Umgebungstemperatur liegen. Beobachte dann, wie sich der Wert bei laufendem Motor verändert.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät mit Live-Daten-Funktion · ⏱ 10 Minuten
    Soll-Ergebnis: Alle Temperaturen sind bei Kaltstart annähernd gleich (± 5°C). Bei laufendem Motor steigt die Kraftstofftemperatur langsam und plausibel an. Ein feststehender Wert (z.B. -40°C) oder sprunghafte Änderungen deuten auf einen Defekt hin.
  3. Schritt 3

    Widerstandsmessung am Sensor

    Ziehe den Stecker vom Sensor ab und miss den Widerstand zwischen den beiden Pins des Sensors. Vergleiche den gemessenen Wert mit dem Sollwert des Herstellers für die aktuelle Umgebungstemperatur. Du kannst den Sensor auch vorsichtig mit einem Fön erwärmen und beobachten, ob sich der Widerstandswert stetig ändert.

    🔧 Multimeter, technisches Datenblatt mit Sollwerten · ⏱ 20 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der gemessene Widerstand entspricht dem Sollwert aus dem Datenblatt (z.B. ca. 2,0-3,0 kΩ bei 20°C). Bei Erwärmung sinkt der Widerstand kontinuierlich.
  4. Schritt 4

    Kabelbaumprüfung

    Ziehe den Stecker vom Sensor und vom Motorsteuergerät ab. Prüfe die beiden Leitungen des Sensors auf Durchgang vom Sensorstecker zum Steuergerätestecker. Prüfe anschließend jede der beiden Leitungen auf einen Kurzschluss gegen Masse und gegen Batteriespannung.

    🔧 Multimeter · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Beide Leitungen haben vollen Durchgang (Widerstand < 1 Ω). Es liegt kein Kurzschluss gegen Masse oder eine andere Leitung vor (Widerstand unendlich).
  5. Schritt 5

    Spannungsversorgung am Stecker prüfen

    Stecke den Stecker am Steuergerät wieder an, lasse aber den Sensorstecker abgezogen. Schalte die Zündung ein. Miss die Spannung zwischen den beiden Pins am Sensorstecker. Einer der Pins sollte eine Referenzspannung vom Steuergerät führen (meist 5V), der andere ist die Masseleitung.

    🔧 Multimeter · ⏱ 10 Minuten
    Soll-Ergebnis: Am Stecker liegt eine stabile Referenzspannung von ca. 5 Volt an. Dies bestätigt, dass das Steuergerät den Sensor korrekt ansteuert.

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Widerstand Kraftstofftemperatursensor Motor aus, Temperatur ca. 20°C 2,0 - 3,0 kΩ ± 0,3 kΩ (Herstellerangaben prüfen!)
Live-Daten Vergleich (kalter Motor) Zündung an, Motor aus, über Nacht gestanden Kraftstofftemp. ≈ Kühlmitteltemp. ≈ Ansauglufttemp. ± 5°C
Referenzspannung am Sensorstecker Zündung an, Sensor abgesteckt ca. 5,0 V ± 0,2 V

Reparaturkosten im Detail

ab 80 € bis 400 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Werkstatt (Fehlerspeicher, Live-Daten) 50 – 120 €
Kraftstofftemperatursensor (Marken-OE-Qualität) 40 – 150 €
Kraftstofftemperatursensor (Nachbau) 20 – 70 €
Arbeitszeit für Sensortausch (je nach Einbauort) 40 – 130 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Bei TDI-Motoren ist der Sensor (G81) oft Teil des Kraftstofffiltergehäuses oder in der Nähe der Hochdruckpumpe verbaut. Ein Tausch ist meist unkompliziert. Der Fehler kann auch auf eine defekte Tandempumpe hindeuten, die den Kraftstoff zu stark erhitzt.

BMW

Besonders bei den 4- und 6-Zylinder Benzin-Direkteinspritzern (z.B. N43, N53) ist dieser Fehler bekannt. Hier sitzt der Sensor oft in der Niederdruck-Kraftstoffleitung. Ein defekter Sensor kann hier zu spürbarem Ruckeln und Startproblemen führen.

Mercedes-Benz

Bei CDI-Motoren ist der Sensor ein wichtiger Parameter für die Raildruckregelung. Ein Ausfall kann zu einem unruhigen Motorlauf führen. Die Position variiert, oft ist er in der Kraftstoffzuleitung zur Hochdruckpumpe integriert.

Ford

Bei einigen Duratec- und EcoBoost-Motoren kann der Fehler P118B auftreten. Hier ist oft eine genaue Prüfung der Verkabelung im Motorraum sinnvoll, da Scheuerstellen eine häufige Ursache sind.

Opel

Bei CDTI-Motoren kann ein fehlerhafter Kraftstofftemperatursensor die Regeneration des Dieselpartikelfilters (DPF) beeinflussen, da die ECU korrekte Temperaturwerte für die Berechnung der Nacheinspritzung benötigt.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Mittel

Der Tausch des Sensors selbst ist oft einfach, die Diagnose der Verkabelung erfordert jedoch elektrotechnisches Verständnis.

Zeitaufwand
1-2 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Multimeter, Steckschlüsselsatz, Drehmomentschlüssel, eventuell Fön zur Sensorprüfung

Unsere Empfehlung:

Wenn du Erfahrung im Umgang mit einem Multimeter hast und den Sensor lokalisieren kannst, ist eine Eigendiagnose und ggf. der Tausch machbar. Sei vorsichtig beim Arbeiten am Kraftstoffsystem (Brandgefahr!). Bei Unsicherheiten oder wenn die Verkabelung geprüft werden muss, ist der Gang zur Werkstatt die sicherere Wahl.

Wann zur Werkstatt?

Ein Werkstattbesuch ist dringend anzuraten, wenn du dich mit der Fahrzeugelektrik nicht auskennst oder kein Multimeter bedienen kannst. Da am Kraftstoffsystem gearbeitet wird, bestehen bei unsachgemäßer Handhabung Brand- und Verletzungsgefahr. Wenn nach dem Tausch des Sensors der Fehler weiterhin besteht, ist eine professionelle Diagnose des Kabelbaums oder des Steuergeräts unumgänglich. Eine freie Werkstatt mit gutem Ruf ist für diesen Fehler in der Regel völlig ausreichend. Nur wenn der Verdacht auf ein defektes Steuergerät fällt, kann der Gang zur Markenwerkstatt aufgrund spezifischer Diagnose- und Programmiermöglichkeiten sinnvoll sein.

So beugst du vor

Einem direkten Ausfall des Sensors kann man kaum vorbeugen, da es sich um ein elektronisches Bauteil handelt. Du kannst jedoch die Lebensdauer des gesamten Kraftstoffsystems positiv beeinflussen. Verwende ausschließlich hochwertigen Kraftstoff und halte die vom Hersteller vorgegebenen Wechselintervalle für den Kraftstofffilter strikt ein. Ein sauberer Filter entlastet die Kraftstoffpumpen und verhindert eine übermäßige Erwärmung des Systems. Eine regelmäßige Sichtkontrolle des Motorraums auf Marderspuren oder beschädigte Kabel kann ebenfalls helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P118B noch fahren?
Ja, in den meisten Fällen ist eine Weiterfahrt möglich. Das Motorsteuergerät verwendet einen Ersatzwert. Du solltest jedoch mit erhöhtem Verbrauch und eventuell leicht reduziertem Fahrkomfort rechnen und die Reparatur zeitnah einplanen, um die Abgaswerte einzuhalten und mögliche Folgefehler zu vermeiden.
Wie lange dauert die Reparatur?
Die reine Diagnose dauert in der Werkstatt etwa 30 bis 60 Minuten. Der Austausch des Sensors selbst dauert je nach Zugänglichkeit zwischen 20 und 45 Minuten. Insgesamt solltest du mit einem Werkstattaufenthalt von 1 bis 2 Stunden rechnen.
Ist P118B ein Garantiefall?
Wenn sich dein Fahrzeug noch in der Herstellergarantie oder einer Gebrauchtwagengarantie befindet, die elektronische Bauteile abdeckt, sollte dieser Fehler in der Regel übernommen werden. Im Rahmen der gesetzlichen Sachmängelhaftung (Gewährleistung) kurz nach dem Kauf ist der Verkäufer für die Beseitigung des Mangels verantwortlich.
Fehler gelöscht – kommt er wieder?
Ja, der Fehler wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder auftreten. Das Löschen des Fehlerspeichers behebt nicht die zugrundeliegende Ursache. Sobald das Steuergerät die unplausiblen Werte erneut für die definierte Zeitspanne erkennt, wird der Fehlercode P118B wieder gesetzt und die Motorkontrollleuchte aktiviert.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung?
Ja. Wenn du ein OBD2-Gerät hast, kannst du bei komplett kaltem Motor (z.B. morgens vor dem ersten Start) die Werte für Kraftstoff-, Kühlmittel- und Ansauglufttemperatur vergleichen. Weicht die Kraftstofftemperatur stark von den anderen beiden ab, ist ein Defekt am Sensor oder seiner Verkabelung sehr wahrscheinlich.
Bestehe ich die Hauptuntersuchung (TÜV) mit diesem Code?
Nein. Eine aktive Motorkontrollleuchte ist ein erheblicher Mangel bei der Hauptuntersuchung. Da der Fehler P118B abgasrelevant ist (er beeinflusst die Gemischbildung), führt er zum Nichtbestehen der Abgasuntersuchung (AU), die Teil der HU ist. Der Fehler muss vor der Prüfung zwingend behoben werden.

Fazit

Der Fehlercode P118B deutet auf ein Problem mit dem Kraftstofftemperatursensor oder dessen Verkabelung hin. Obwohl er selten zu einem Totalausfall des Fahrzeugs führt, sollte er nicht ignoriert werden, da er den Kraftstoffverbrauch erhöht, die Motorleistung beeinträchtigt und zum Nichtbestehen der Hauptuntersuchung führt. Die Diagnose ist mit einem Multimeter und einem OBD2-Scanner oft gut selbst durchführbar. Aufgrund der Arbeit am Kraftstoffsystem ist jedoch Vorsicht geboten. Im Zweifel ist die Diagnose und Reparatur in einer Fachwerkstatt die sicherste und schnellste Lösung, um wieder einen effizienten und sauberen Motorlauf zu gewährleisten.

Anderen Code prüfen?

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