Herstellerspezifisch Warnung TÜV-relevant Automatikgetriebe-Steuerung

Fehlercode P1733

Schaltmagnetventil E Stromkreisstörung oder Fehlfunktion

Kurz & klar

Der Fehlercode P1733 bedeutet, dass das Getriebesteuergerät (TCM) eine elektrische Störung oder eine mechanische Fehlfunktion im Stromkreis des Schaltmagnetventils E festgestellt hat.

Fehlercode P1733: Schaltmagnetventil E Stromkreisstörung oder Fehlfunktion – Herstellerspezifisch am Fahrzeug
Fehlercode P1733: Schaltmagnetventil E Stromkreisstörung oder Fehlfunktion – Herstellerspezifisch am Fahrzeug Foto: ClickerHappy auf Pexels
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KI-gestützte Antwort – Diese Inhalte wurden automatisch auf Basis technischer Fachquellen generiert und von der Motor-Kompakt-Redaktion noch nicht manuell geprüft. Für sicherheitskritische Reparaturen empfehlen wir zusätzlich eine Fachwerkstatt.

Was meldet das Steuergerät?

Das Getriebesteuergerät (TCM) hat eine Abweichung im Stromkreis des Schaltmagnetventils E registriert. Konkret wurde entweder eine Spannung, ein Widerstand oder eine Stromstärke gemessen, die außerhalb des vom Hersteller definierten Sollbereichs liegt. Dies kann ein offener Stromkreis (kein Durchgang), ein Kurzschluss nach Masse oder Plus, oder ein unplausibler Widerstandswert der Magnetventilspule sein. Das Steuergerät erwartet, dass das Ventil auf elektrische Ansteuerung mit einer bestimmten hydraulischen Reaktion antwortet, die über andere Sensoren (z.B. Drehzahl- oder Drucksensoren) verifiziert wird. Bleibt diese erwartete Reaktion aus oder ist das elektrische Signal von vornherein fehlerhaft, wird der Fehler gesetzt.

Die Diagnoseroutine für den Fehler P1733 läuft kontinuierlich, sobald die Zündung eingeschaltet ist und das Getriebe betriebsbereit ist. Das TCM überwacht permanent die elektrischen Parameter des Schaltmagnetventils E. Wenn ein Messwert, beispielsweise der Widerstand der Spule, für eine Dauer von typischerweise 2 bis 5 Sekunden um mehr als 10-20% vom Sollwert abweicht, wird der Fehler als 'schwebend' gespeichert. Tritt der Fehler in zwei aufeinanderfolgenden Fahrzyklen auf, wird die Motorkontrollleuchte (oder eine Getriebewarnleuchte) aktiviert und der Fehlercode P1733 als 'bestätigt' im Fehlerspeicher abgelegt. Damit soll sichergestellt werden, dass es sich nicht um eine nur kurzzeitig aufgetretene, sporadische Störung handelt.

Ein Schaltmagnetventil, auch Solenoid genannt, ist ein elektromagnetisch betätigtes Ventil im Schaltschieberkasten (Ventilkörper) des Automatikgetriebes. Es besteht aus einer Spule und einem beweglichen Stößel (Plunger). Wenn das TCM die Spule mit Strom versorgt, entsteht ein Magnetfeld, das den Stößel bewegt. Dieser öffnet oder schließt daraufhin einen Ölkanal und steuert so den Fluss des Getriebeöls zu den Kupplungen und Bremsbändern, die für das Einlegen der Gänge verantwortlich sind. Ein Ausfall kann durch einen elektrischen Defekt (durchgebrannte Spule, interner Kurzschluss), mechanischen Verschleiß (klemmender Stößel) oder durch Verschmutzungen im Getriebeöl verursacht werden, die das Ventil blockieren.

Dieser Fehlercode ist als moderat kritisch einzustufen. Ein direkter Motorschaden ist zwar nicht zu befürchten, jedoch kann die Funktion des Automatikgetriebes erheblich beeinträchtigt sein. In vielen Fällen aktiviert das Steuergerät ein Notlaufprogramm für das Getriebe, das meist im 2. oder 3. Gang verharrt, um weitere Schäden zu vermeiden und eine Weiterfahrt zur Werkstatt zu ermöglichen. Ignoriert man den Fehler, können harte Schaltvorgänge, rutschende Kupplungen und eine erhöhte thermische Belastung des Getriebeöls zu teuren mechanischen Folgeschäden am Getriebe führen. Eine zeitnahe Diagnose und Reparatur ist daher dringend anzuraten.

Typische Symptome bei P1733

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P1733 aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte oder eine separate Getriebewarnleuchte leuchtet auf.
  • Harte oder ruckartige Schaltvorgänge, besonders beim Wechsel in bestimmte Gänge.
  • Das Getriebe schaltet nicht mehr in alle Gänge oder bleibt in einem Gang stecken (Notlauf).
  • Verzögertes Einlegen einer Fahrstufe (D oder R) aus dem Stand.
  • Das Fahrzeug beschleunigt schlecht oder die Motordrehzahl ist beim Schalten ungewöhnlich hoch.
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch durch ineffiziente Schaltpunkte.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Niedriger oder verschmutzter Getriebeölstand

Sehr häufig

Die häufigste Ursache für Getriebeprobleme aller Art. Zu wenig Öl führt zu unzureichendem Hydraulikdruck, während altes, verbranntes oder mit Abrieb verschmutztes Öl die feinen Kanäle und Ventile im Schaltschieberkasten blockieren kann.

📊 Ab ca. 80.000 km, besonders wenn die Wechselintervalle nicht eingehalten wurden.

#2

Defektes Schaltmagnetventil E

Häufig

Das Magnetventil selbst ist ein Verschleißteil. Die Spule kann durchbrennen oder einen internen Kurzschluss entwickeln. Auch mechanisches Klemmen durch Abrieb im Öl ist eine gängige Ausfallursache.

📊 Typischerweise ab 120.000 km, kann aber auch früher auftreten.

#3

Probleme im Kabelbaum oder an Steckverbindungen

Gelegentlich

Vibrationen, Hitze und Feuchtigkeit können über die Jahre zu Kabelbrüchen, durchgescheuerter Isolierung oder Korrosion an den Steckern führen. Besonders der Hauptstecker am Getriebe ist anfällig für Öl- und Wassereintritt.

📊 Eher bei älteren Fahrzeugen (über 10 Jahre) oder nach unsachgemäßen Reparaturen.

#4

Mechanischer Verschleiß im Schaltschieberkasten

Selten

Neben dem Magnetventil können auch die Bohrungen und andere Ventile im Schaltschieberkasten (Ventilkörper) verschleißen. Dies führt zu internen Leckagen und Druckverlusten, die das Steuergerät als Fehlfunktion interpretieren kann.

📊 Meist erst bei sehr hohen Laufleistungen über 200.000 km.

#5

Defektes Getriebesteuergerät (TCM)

Sehr selten

Ein Ausfall des Steuergeräts selbst ist die unwahrscheinlichste Ursache. Meist sind es kalte Lötstellen oder durch Spannungsspitzen beschädigte Endstufen, die den Fehler verursachen. Dies sollte immer als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden.

📊 Keine typische Laufleistung, kann jederzeit auftreten, ist aber extrem selten.

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Sichtprüfung & Fehlerspeicher auslesen

    Lies den Fehlerspeicher aus und notiere alle Codes sowie die dazugehörigen Freeze-Frame-Daten. Prüfe den Bereich um das Getriebe auf sichtbare Undichtigkeiten, beschädigte Kabel oder korrodierte Stecker.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe · ⏱ 10 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Fehlerspeicher zeigt P1733 und eventuell weitere getrieberelevante Codes. Die Sichtprüfung zeigt idealerweise keine äußeren Beschädigungen.
  2. Schritt 2

    Getriebeölstand und -zustand prüfen

    Bringe das Getriebe auf die vom Hersteller vorgeschriebene Prüftemperatur (oft 40-60°C). Prüfe bei laufendem Motor den Ölstand an der Kontrollschraube oder mit dem Peilstab. Entnimm eine kleine Probe und beurteile Farbe und Geruch. Schwarzes, verbrannt riechendes Öl deutet auf starken Verschleiß hin.

    🔧 Hebebühne, Lappen, ggf. Inbusschlüssel · ⏱ 20 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Ölstand ist korrekt im Sollbereich, das Öl ist klar, rot/gelb und riecht nicht verbrannt.
  3. Schritt 3

    Widerstand des Schaltmagnetventils messen

    Trenne den Hauptstecker am Getriebe. Identifiziere mit dem Schaltplan die beiden Pins für das Schaltmagnetventil E. Miss den Widerstand zwischen diesen beiden Pins. Vergleiche den Wert mit dem Sollwert des Herstellers.

    🔧 Multimeter, Reparaturleitfaden mit Pinbelegung · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der gemessene Widerstand liegt im vom Hersteller angegebenen Sollbereich (z.B. 10-20 Ohm). Ein Wert nahe 0 Ohm deutet auf einen Kurzschluss, ein unendlich hoher Wert (OL) auf einen offenen Stromkreis hin.
  4. Schritt 4

    Kabelbaum zum Getriebesteuergerät prüfen

    Trenne die Stecker am Getriebe und am TCM. Prüfe die beiden Leitungen zum Magnetventil E auf Durchgang (Widerstand < 1 Ohm). Prüfe anschließend jede der beiden Leitungen einzeln gegen Fahrzeugmasse und gegen Plus, um Kurzschlüsse auszuschließen.

    🔧 Multimeter, Reparaturleitfaden · ⏱ 45 Minuten
    Soll-Ergebnis: Alle Leitungen haben vollen Durchgang und keinen Kurzschluss nach Masse oder Plus.
  5. Schritt 5

    Stellglieddiagnose und Ansteuerung prüfen

    Wenn alle bisherigen Prüfungen unauffällig waren, kann mit einem geeigneten Tester das Magnetventil direkt angesteuert werden (Stellgliedtest). Man sollte dabei ein Klicken vom Ventil hören. Eine noch genauere Prüfung erfolgt mit einem Oszilloskop, um das Ansteuersignal (meist ein PWM-Signal) vom TCM direkt am Stecker zu messen.

    🔧 Professionelles Diagnosegerät, Oszilloskop · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Das Ventil klickt bei Ansteuerung hörbar und das Oszilloskop zeigt ein sauberes, korrektes Ansteuersignal vom Steuergerät.
Diagnose von Fehlercode P1733 in der Werkstatt – Schaltmagnetventil E Stromkreisstörung oder Fehlfunktion
Diagnose von Fehlercode P1733 in der Werkstatt – Schaltmagnetventil E Stromkreisstörung oder Fehlfunktion Foto: Pixabay auf Pexels

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Widerstand Schaltmagnetventil E Motor aus, Stecker am Getriebe getrennt, Bauteil bei ca. 20°C 10 - 20 Ohm ± 2 Ohm (Herstellerangabe prüfen!)
Spannungsversorgung am Magnetventil Zündung an, Motor aus, Ventil wird per Stellglieddiagnose angesteuert Batteriespannung (ca. 12V) ± 0.5 V
Getriebeöltemperatur zur Füllstandskontrolle Motor im Leerlauf, alle Gänge durchgeschaltet 40 - 60 °C Herstellerspezifisch

Reparaturkosten im Detail

ab 150 € bis 750 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Werkstatt (Fehlerspeicher, Ölkontrolle) 60 – 120 €
Schaltmagnetventil (OE-Qualität) 80 – 250 €
Getriebeölwechsel mit Filter (Material) 100 – 200 €
Arbeitszeit (Ölwanne ab, Ventil tauschen, befüllen) 150 – 400 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Bei Fahrzeugen mit DSG (Direktschaltgetriebe) kann P1733 auf einen Fehler des Kupplungspositionsgebers 2 hindeuten. Die Symptome sind ähnlich (Ruckeln, Notlauf), die Diagnose konzentriert sich hier aber auf den Sensor in der Mechatronik und nicht auf ein klassisches Schaltmagnetventil.

BMW

Bei älteren BMW-Modellen mit ZF- oder GM-Automatikgetrieben ist der Fehler oft auf ein klemmendes Magnetventil zurückzuführen, das durch verschmutztes Öl verursacht wird. Ein Getriebeölwechsel oder eine Spülung kann hier manchmal schon Abhilfe schaffen, bevor das Ventil getauscht wird.

Mercedes-Benz

Ähnlich wie bei BMW, insbesondere bei den 5G-Tronic (722.6) und 7G-Tronic (722.9) Getrieben, sind Probleme mit den Magnetventilen auf der Elektrohydraulischen Steuereinheit (EHS) bekannt. Oft wird hier die gesamte EHS getauscht oder überholt.

Ford

Bei Modellen wie Focus oder Mondeo mit dem 4F27E oder CD4E Automatikgetriebe ist P1733 ein häufiger Code für ein defektes Schaltmagnetventil. Der Tausch ist relativ unkompliziert nach Demontage der Getriebeölwanne möglich.

Opel

Bei Opel-Fahrzeugen mit Automatikgetriebe (z.B. im Insignia oder Astra) deutet der Code ebenfalls klassisch auf ein Problem mit dem Magnetventil oder dessen Verkabelung hin. Korrosion am Getriebestecker ist hier eine gelegentliche Ursache.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Mittel

Der Tausch erfordert das Ablassen des Getriebeöls und die Demontage der Ölwanne, was sauberes Arbeiten voraussetzt.

Zeitaufwand
2-4 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Multimeter, Steckschlüsselsatz, Drehmomentschlüssel, Auffangwanne für Öl, Trichter oder Befüllpumpe

Unsere Empfehlung:

Für erfahrene Hobbyschrauber mit Hebebühne und dem richtigen Werkzeug ist der Tausch des Magnetventils machbar. Absolute Sauberkeit ist entscheidend, um keinen Schmutz ins offene Getriebe zu bringen. Wer sich unsicher ist oder keine Möglichkeit hat, die Öltemperatur exakt zu messen, sollte die Arbeit einer Werkstatt überlassen.

Wann zur Werkstatt?

Du solltest definitiv eine Werkstatt aufsuchen, wenn das Getriebe in den Notlauf geht und sich nicht mehr richtig schalten lässt. Auch wenn du dir bei der Diagnose unsicher bist, ist der Gang zum Profi ratsam, da Fehldiagnosen schnell teuer werden können. Für Getriebeprobleme ist eine auf Automatikgetriebe spezialisierte freie Werkstatt oft die beste Wahl, da sie über mehr Erfahrung und Spezialwerkzeug verfügt als eine allgemeine Werkstatt. Die Markenwerkstatt ist dann die richtige Adresse, wenn es um Softwareupdates für das Getriebesteuergerät geht oder das Fahrzeug noch unter Garantie steht.

So beugst du vor

Die beste Vorbeugung gegen den Fehler P1733 und viele andere Getriebeprobleme ist die strikte Einhaltung der vom Hersteller vorgegebenen Intervalle für den Getriebeölwechsel. Auch wenn manche Hersteller von einer 'Lebensdauerfüllung' sprechen, empfehlen Experten einen Wechsel alle 60.000 bis 80.000 km. Dies hält das Öl sauber und schützt die empfindlichen mechanischen und elektronischen Bauteile im Getriebe vor vorzeitigem Verschleiß. Eine defensive Fahrweise ohne ständige Kickdown-Manöver schont das Getriebe zusätzlich.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P1733 noch fahren?
Eine kurze Weiterfahrt zur nächsten Werkstatt ist meist möglich, oft im Notlaufprogramm des Getriebes. Längere Strecken oder hohe Belastungen solltest du aber unbedingt vermeiden, um teure Folgeschäden am Getriebe zu verhindern. Wenn das Getriebe sehr hart schaltet oder rutscht, solltest du das Fahrzeug besser abschleppen lassen.
Wie lange dauert die Reparatur?
Die reine Reparatur, also der Tausch des Magnetventils, dauert in der Werkstatt etwa 1,5 bis 3 Stunden. Dies beinhaltet die Diagnose, das Ablassen des Öls, die Demontage der Ölwanne, den Austausch des Ventils und das korrekte Wiederbefüllen mit neuem Öl auf die richtige Temperatur.
Ist P1733 ein Garantiefall?
Tritt der Fehler während der Neuwagengarantie oder einer Gebrauchtwagengarantie auf, die das Getriebe abdeckt, handelt es sich in der Regel um einen Garantiefall. Bei der gesetzlichen Sachmängelhaftung muss nachgewiesen werden, dass der Mangel bereits bei Übergabe bestand, was nach 12 Monaten schwierig wird. Verschleiß durch nicht eingehaltene Wartungsintervalle ist von der Garantie ausgeschlossen.
Fehler gelöscht – kommt er wieder?
Ja, wenn die zugrundeliegende Ursache nicht behoben wurde, wird der Fehlercode nach kurzer Zeit wieder erscheinen. Das Löschen des Fehlerspeichers ist keine Reparatur. Das Steuergerät wird die elektrische Störung beim nächsten Fahrzyklus erneut erkennen und den Fehler wieder setzen.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung?
Als Laie kannst du prüfen, ob das Getriebe auf Undichtigkeiten untersucht werden kann (Ölflecken unter dem Auto). Bei Fahrzeugen mit Ölmessstab kannst du den Ölstand und -zustand selbst prüfen. Ein Neustart des Fahrzeugs kann das Getriebe manchmal kurzzeitig aus dem Notlauf holen, behebt aber nicht das Problem.
Bestehe ich die Hauptuntersuchung (TÜV) mit diesem Code?
Nein. Seit 2018 wird bei der Hauptuntersuchung der Fehlerspeicher über die OBD-Schnittstelle ausgelesen. Ein aktiver, abgasrelevanter oder sicherheitsrelevanter Fehlercode wie P1733 führt zum Nichtbestehen der Untersuchung, da die Motorkontrollleuchte aktiv ist. Der Mangel muss vor der Nachprüfung behoben werden.

Fazit

Der Fehlercode P1733 ist ein ernstzunehmender Hinweis auf ein Problem in der Getriebesteuerung, meist verursacht durch ein defektes Schaltmagnetventil oder Probleme mit dem Getriebeöl. Ignorieren solltest du diesen Fehler auf keinen Fall, da sonst teure mechanische Getriebeschäden drohen. Die Diagnose ist für eine Fachwerkstatt oder einen erfahrenen Schrauber meist unkompliziert. In vielen Fällen ist die Reparatur durch den Tausch des Ventils und einen Ölwechsel erfolgreich und wirtschaftlich sinnvoll, um die Lebensdauer des Getriebes zu sichern.

Anderen Code prüfen?

→ Zum Fehlercode-Finder