Powertrain sonstige Warnung TÜV-relevant Lambdasonde nach Katalysator (Monitorsonde)

Fehlercode P0138

Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Signalspannung zu hoch

Kurz & klar

Der Fehlercode P0138 bedeutet, dass die Spannung des Lambdasondensignals nach dem Katalysator (Bank 1, Sensor 2) dauerhaft zu hoch ist. Das Motorsteuergerät interpretiert dies als Kurzschluss nach Plus oder einen defekten Sensor.

Fehlercode P0138: Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Signalspannung zu hoch – Powertrain sonstige am Fahrzeug
Fehlercode P0138: Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Signalspannung zu hoch – Powertrain sonstige am Fahrzeug Foto: VOLKAN SORKUN auf Pexels
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Was meldet das Steuergerät?

Das Motorsteuergerät (ECM) hat eine konstant hohe Spannung von der Lambdasonde 2 auf Bank 1 gemessen. Diese Sonde, auch Monitorsonde genannt, sitzt hinter dem Katalysator und ihre Hauptaufgabe ist die Überwachung der Katalysatoreffizienz. Im Normalbetrieb, bei einem funktionierenden Katalysator, sollte die Spannung dieser Sonde nur langsam um einen Mittelwert von ca. 0,45 bis 0,7 Volt pendeln. Der Fehlercode P0138 wird gesetzt, weil das Steuergerät eine Spannung registriert, die dauerhaft über einem definierten Schwellenwert (typischerweise > 0,9 Volt) liegt. Dies widerspricht der Erwartung einer geregelten, sauerstoffarmen Abgaszusammensetzung nach dem Katalysator und deutet auf einen elektrischen Fehler oder ein massiv fettes Gemisch hin.

Die Diagnoseroutine des Motorsteuergeräts überwacht die Spannung der Monitorsonde kontinuierlich, sobald der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat und im geschlossenen Regelkreis (Closed Loop) läuft. Stellt das Steuergerät fest, dass die Sondenspannung für eine festgelegte Zeitspanne – oft zwischen 30 und 60 Sekunden – ununterbrochen über dem maximal zulässigen Grenzwert von beispielsweise 0,95 Volt verharrt, wird dies als Fehlerzustand gewertet. Nach einem oder zwei aufeinanderfolgenden Fahrzyklen mit diesem Fehlerbild wird der Fehlercode P0138 im Fehlerspeicher abgelegt und die Motorkontrollleuchte (MKL) wird aktiviert, um den Fahrer zu warnen.

Die betroffene Lambdasonde ist eine Zirkondioxid-Spannungssprungsonde. Sie misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas, indem sie die Sauerstoffkonzentration mit der Umgebungsluft vergleicht und daraus eine Spannung zwischen 0,1 V (magere Mischung, viel Sauerstoff) und 0,9 V (fette Mischung, wenig Sauerstoff) erzeugt. Sie besteht aus einem Keramikelement, das bei hohen Temperaturen leitfähig für Sauerstoffionen wird, sowie einem integrierten Heizelement, um schnell die Betriebstemperatur zu erreichen. Sonden fallen häufig durch Alterung des Sensorelements, Verunreinigungen durch Öl oder Kühlmittel, einen Defekt des Heizelements oder durch thermischen Schock (Risse in der Keramik) aus.

Der Fehlercode P0138 ist nicht unmittelbar kritisch für die mechanische Gesundheit des Motors, sollte aber zeitnah behoben werden. Ein permanent hohes Spannungssignal kann das Steuergerät zu falschen Anpassungen der Kraftstoffzumessung verleiten, was zu erhöhtem Verbrauch und langfristig zur Überhitzung und Beschädigung des Katalysators führen kann. Ein Notlaufprogramm wird für diesen Fehler in der Regel nicht aktiviert, die Motorleistung kann jedoch leicht beeinträchtigt sein. Die größte unmittelbare Folge ist das Nichtbestehen der Abgasuntersuchung (AU), da die MKL aktiv ist und die Emissionswerte nicht korrekt überwacht werden können.

Typische Symptome bei P0138

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P0138 aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte (MKL) ist aktiviert.
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch.
  • Unruhiger Leerlauf oder leichtes Ruckeln beim Fahren.
  • Reduzierte Motorleistung oder schlechtere Gasannahme.
  • Fehlschlagen der Abgasuntersuchung (AU).
  • Gelegentlich kann ein Geruch nach unverbranntem Kraftstoff am Auspuff wahrnehmbar sein.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Defekte Lambdasonde (Bank 1, Sensor 2)

Sehr häufig

Die häufigste Ursache ist eine gealterte oder innerlich defekte Lambdasonde. Durch thermische Belastung, Vibrationen und Ablagerungen versagt das Sensorelement oder es entsteht ein interner Kurzschluss, der eine permanent hohe Spannung ausgibt.

📊 Ab ca. 100.000 km, bei Kurzstreckenfahrzeugen auch früher

#2

Beschädigte Verkabelung oder Steckverbindungen

Häufig

Das Kabel zur Sonde ist Hitze und mechanischer Belastung ausgesetzt. Ein durchgescheuertes Kabel kann Kontakt mit einer 12V-Leitung bekommen (Kurzschluss nach Plus) oder der Stecker kann durch Feuchtigkeit und Streusalz korrodieren, was zu falschen Signalen führt.

📊 Kann bei jedem Fahrzeugalter auftreten, oft durch Marderbiss oder Aufsetzen des Fahrzeugs

#3

Extrem fettes Kraftstoff-Luft-Gemisch

Gelegentlich

Obwohl die Monitorsonde träger ist, kann ein massiv fettes Gemisch (z.B. durch eine undichte Einspritzdüse oder einen defekten Kraftstoffdruckregler) die Spannung ebenfalls in den oberen Bereich treiben. In diesem Fall wären aber meist weitere Fehlercodes (z.B. P0172 Gemisch zu fett) gespeichert.

#4

Undichtigkeit im Abgassystem

Selten

Eine Undichtigkeit im Auspuff *nach* dem Katalysator, aber *vor* der Monitorsonde, kann theoretisch die Messwerte beeinflussen. Dies ist jedoch eine sehr seltene Ursache für eine zu hohe Spannung, da eindringende Luft eher zu einer niedrigen Spannung führen würde.

#5

Defektes Motorsteuergerät (ECM)

Sehr selten

Ein interner Defekt im Motorsteuergerät, speziell im Eingangsschaltkreis für die Lambdasonde, kann zu einer falschen Interpretation der Spannung führen. Dies ist eine Ausschlussdiagnose und sollte erst nach Prüfung aller anderen möglichen Ursachen in Betracht gezogen werden.

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Fehlerspeicher auslesen & Sichtprüfung

    Lies den Fehlercode P0138 und eventuelle Begleitfehler aus. Analysiere die Freeze-Frame-Daten, um die Motorbedingungen (Drehzahl, Last, Temperatur) beim Auftreten des Fehlers zu verstehen. Führe anschließend eine gründliche Sichtprüfung der Sonde, ihres Kabels und des Steckers auf Beschädigungen wie Schmelzspuren, Knicke, Marderbisse oder Korrosion durch.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe · ⏱ 10 Minuten
    Soll-Ergebnis: Keine sichtbaren Schäden an der Verkabelung. Die Freeze-Frame-Daten bestätigen den Fehler bei betriebswarmem Motor.
  2. Schritt 2

    Live-Daten der Lambdasonde analysieren

    Beobachte bei laufendem, betriebswarmem Motor die Live-Daten der Spannung von Lambdasonde Bank 1, Sensor 2. Gib leichte Gasstöße und beobachte die Reaktion. Eine funktionierende Monitorsonde sollte eine relativ stabile Spannung zwischen 0,45 V und 0,7 V zeigen.

    🔧 Erweitertes OBD2-Diagnosegerät · ⏱ 15 Minuten
    Soll-Ergebnis: Die Spannung ist permanent hoch und 'klebt' bei einem Wert über 0,9 V, auch bei Änderung der Motordrehzahl. Dies bestätigt das vom Steuergerät gemeldete Problem.
  3. Schritt 3

    Elektrische Prüfung der Verkabelung

    Ziehe den Stecker der Lambdasonde und des Motorsteuergeräts ab. Messe mit dem Multimeter den Durchgang der Signalleitung und der Masseleitung zwischen beiden Steckern. Prüfe anschließend die Signalleitung bei eingeschalteter Zündung gegen Fahrzeugmasse auf eine anliegende Fremdspannung (Kurzschluss nach Plus).

    🔧 Multimeter, Schaltplan · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Durchgang der Leitungen ist gegeben (Widerstand < 1 Ohm). Es liegt keine Spannung an der Signalleitung an, wenn der Stecker am Steuergerät abgezogen ist.
  4. Schritt 4

    Referenzspannung des Steuergeräts prüfen

    Lasse das Steuergerät angeschlossen, aber ziehe den Stecker der Lambdasonde ab. Schalte die Zündung ein und miss die Spannung zwischen dem Pin der Signalleitung und Masse am fahrzeugseitigen Stecker. Das Steuergerät sollte hier eine Referenzspannung ausgeben.

    🔧 Multimeter · ⏱ 5 Minuten
    Soll-Ergebnis: Die gemessene Spannung sollte bei ca. 0,45 V liegen. Ein Wert von 1V, 5V oder 12V deutet auf einen Kurzschluss im Kabelbaum oder einen Defekt im Steuergerät hin.
  5. Schritt 5

    Lambdasonde ersetzen

    Wenn die Verkabelung und das Steuergerät nach den vorherigen Schritten als fehlerfrei eingestuft wurden, ist die Lambdasonde selbst die Ursache. Ersetze die Sonde durch ein hochwertiges Ersatzteil. Verwende etwas Keramikpaste am Gewinde (nicht an der Sondenspitze!) und ziehe sie mit dem vom Hersteller vorgegebenen Drehmoment an.

    🔧 Lambdasonden-Schlüssel (22mm), Rostlöser, Drehmomentschlüssel · ⏱ 30-45 Minuten
    Soll-Ergebnis: Nach dem Austausch und dem Löschen des Fehlerspeichers zeigt die neue Sonde in den Live-Daten ein normales Spannungsverhalten. Der Fehlercode P0138 kehrt nicht zurück.
Diagnose von Fehlercode P0138 in der Werkstatt – Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Signalspannung zu hoch
Diagnose von Fehlercode P0138 in der Werkstatt – Lambdasonde Bank 1 Sensor 2 Signalspannung zu hoch Foto: Mathias Reding auf Pexels

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Spannung Lambdasonde B1 S2 (Live-Daten) Motor betriebswarm, 2500 U/min konstant 0,45 - 0,7 V (langsam schwankend) ±0.2 V
Widerstand Sondenheizung B1 S2 Motor aus, Sonde abgeklemmt, kalt Herstellerspezifisch, typ. 4-20 Ω ± 2 Ω
Referenzspannung an Signalleitung (fahrzeugseitiger Stecker) Zündung an, Sonde abgeklemmt ~0,45 V ±0.1 V

Reparaturkosten im Detail

ab 80 € bis 400 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Werkstatt 40 – 80 €
Lambdasonde (Marken-OE-Qualität) 120 – 250 €
Lambdasonde (Nachbau) 40 – 120 €
Arbeitszeit für Diagnose & Austausch (0.5 - 1.5 Stunden) 60 – 180 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Bei TSI- und FSI-Motoren tritt der Fehler gelegentlich auf. Oft ist die Ursache eine alternde Sonde, seltener ein Kabelbruch im Bereich des Hitzeschutzblechs am Unterboden. Es ist wichtig, Original- oder OE-Qualitätssensoren zu verwenden, da die Steuergeräte empfindlich auf abweichende Kennlinien reagieren können.

BMW

Bei älteren BMW-Modellen, insbesondere 6-Zylinder-Motoren (z.B. E46, E39), sind korrodierte Steckverbindungen am Unterboden eine häufige Mitursache. Die Sonden selbst sind robust, aber die Peripherie sollte genau geprüft werden.

Mercedes-Benz

Ähnlich wie bei BMW können bei älteren Modellen (z.B. W203, W211) die Steckverbindungen Probleme bereiten. Bei neueren Modellen mit BlueEFFICIENCY-Technologie ist die Sondenalterung die Hauptursache.

Ford

Bei Ford-Fahrzeugen, insbesondere mit EcoBoost-Motoren, kann der Fehler in Verbindung mit anderen Codes auftreten, die auf ein Problem mit der Kraftstoffaufbereitung hindeuten. Eine genaue Analyse der Live-Daten ist hier besonders wichtig.

Opel

Bei vielen Opel-Modellen ist der Zugang zur Nachkat-Sonde relativ einfach. Die Sonden neigen nach 8-10 Jahren oder ca. 120.000 km zum Ausfall. Günstige Nachbausensoren führen oft zu Folgefehlern.

Toyota/Lexus

Toyota verwendet oft A/F-Sensoren (Breitband) als Vorkat-Sonde und konventionelle Zirkondioxid-Sonden als Nachkat-Sonde. Die Nachkat-Sonden sind sehr langlebig, aber wenn der Fehler auftritt, ist es fast immer der Sensor selbst.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Mittel

Der Austausch erfordert spezielles Werkzeug und die Arbeit unter dem Fahrzeug, zudem kann die alte Sonde stark festgerostet sein.

Zeitaufwand
1-2 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Multimeter, Lambdasonden-Schlüssel (22mm, geschlitzt), Drehmomentschlüssel, Rostlöser, Drahtbürste, Schutzbrille, Hebebühne oder Auffahrrampen

Unsere Empfehlung:

Ein erfahrener Hobbyschrauber kann den Austausch der Sonde selbst vornehmen, wenn das passende Werkzeug vorhanden ist. Das größte Risiko ist das Abreißen der alten Sonde im Auspuffrohr. Wer sich bei der elektrischen Diagnose unsicher ist oder kein passendes Werkzeug hat, sollte eine Werkstatt aufsuchen.

Wann zur Werkstatt?

Du solltest definitiv eine Werkstatt aufsuchen, wenn du dir bei der elektrischen Diagnose unsicher bist, um Fehldiagnosen und den unnötigen Austausch von Teilen zu vermeiden. Wenn die alte Lambdasonde extrem festgerostet ist, hat eine Werkstatt bessere Werkzeuge (z.B. Induktionserhitzer), um sie ohne Beschädigung des Auspuffs zu lösen. Eine gute freie Werkstatt ist für diesen Fehler absolut ausreichend. Nur wenn der Verdacht auf ein defektes Motorsteuergerät fällt, kann der Gang zur Markenwerkstatt mit spezialisierten Diagnosegeräten sinnvoll sein.

So beugst du vor

Um die Lebensdauer der Lambdasonde zu maximieren, solltest du auf die Qualität des Kraftstoffs achten und die vom Hersteller vorgegebenen Wartungsintervalle einhalten. Insbesondere ein regelmäßiger Wechsel von Zündkerzen und Luftfilter sorgt für eine saubere Verbrennung und reduziert die Belastung der Sonde. Vermeide übermäßigen Kurzstreckenverkehr, da hierbei die Abgasanlage oft nicht die volle Betriebstemperatur erreicht, was zu Ablagerungen führen kann. Bei einem anstehenden Austausch solltest du immer auf Ersatzteile in Erstausrüsterqualität zurückgreifen, da billige Nachbauten oft ungenaue Signale liefern und frühzeitig ausfallen.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P0138 noch fahren?
Ja, in der Regel kannst du mit diesem Fehler weiterfahren, da kein unmittelbares Risiko für einen schweren Motorschaden besteht. Du solltest die Reparatur jedoch zeitnah einplanen, da ein dauerhaft falsches Signal den Kraftstoffverbrauch erhöht und auf lange Sicht den Katalysator schädigen kann, was eine weitaus teurere Reparatur nach sich zieht.
Wie lange dauert die Reparatur von P0138?
In einer Fachwerkstatt dauert die Diagnose und der Austausch der Lambdasonde normalerweise zwischen 1 und 1,5 Stunden. Die meiste Zeit entfällt dabei auf die Diagnose und das Lösen der möglicherweise festgerosteten alten Sonde.
Ist P0138 ein Garantiefall?
Das hängt vom Alter und der Laufleistung des Fahrzeugs ab. Lambdasonden sind Verschleißteile und fallen daher meist nicht unter die Neuwagengarantie, es sei denn, der Defekt tritt sehr früh auf. Im Rahmen der gesetzlichen Sachmängelhaftung (Gewährleistung) beim Kauf eines Gebrauchtwagens kann der Fehler abgedeckt sein, wenn er kurz nach dem Kauf auftritt.
Der Fehler P0138 wurde gelöscht – kommt er wieder?
Ja, der Fehler wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder auftreten, wenn nur der Fehlerspeicher gelöscht, aber die Ursache nicht behoben wurde. Das Motorsteuergerät wird den permanenten Hochspannungszustand nach kurzer Zeit erneut erkennen und die Motorkontrollleuchte wieder aktivieren.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung, die ich selbst machen kann?
Eine einfache Prüfung ist die Sichtkontrolle. Leuchte mit einer Taschenlampe auf die Lambdasonde nach dem Kat und verfolge ihr Kabel. Achte darauf, ob das Kabel irgendwo durchgescheuert ist, an einem heißen Bauteil anliegt oder der Stecker offensichtlich beschädigt oder korrodiert ist.
Bestehe ich die Hauptuntersuchung (TÜV) mit dem Fehlercode P0138?
Nein. Da der Fehlercode P0138 die Motorkontrollleuchte aktiviert und ein abgasrelevantes Bauteil betrifft, wird dein Fahrzeug die integrierte Abgasuntersuchung (AU) nicht bestehen. Der Fehler muss vor der Vorführung zur Hauptuntersuchung behoben und der Fehlerspeicher gelöscht werden.

Fazit

Der Fehlercode P0138 deutet auf eine zu hohe Signalspannung der Monitorsonde hin und ist in den allermeisten Fällen auf eine defekte Lambdasonde oder ein Problem in deren Verkabelung zurückzuführen. Obwohl der Fehler kein sofortiges Anhalten erfordert, führt er zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch, schlechteren Abgaswerten und kann den Katalysator schädigen. Eine sorgfältige Diagnose, die Live-Daten und elektrische Prüfungen umfasst, ist entscheidend, um unnötige Kosten zu vermeiden. Während der Austausch der Sonde für erfahrene Schrauber machbar ist, sollte die Diagnose und Reparatur bei Unsicherheiten oder festgerosteten Teilen einem Profi in der Werkstatt überlassen werden.

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