Herstellerspezifisch Warnung TÜV-relevant Nockenwellenpositionssensor (G40) / Kurbelwellenpositionssen

Fehlercode P1340

Nockenwellenpositionssensor Signal unplausibel zum Kurbelwellensensor

Kurz & klar

Der Fehlercode P1340 bedeutet, dass das Motorsteuergerät eine unplausible Korrelation zwischen dem Signal des Nockenwellenpositionssensors und dem des Kurbelwellenpositionssensors festgestellt hat. Dies deutet auf ein Problem mit der mechanischen Synchronisation des Motors hin.

Fehlercode P1340: Positionsgeber Kurbelwelle/Nockenwelle Zuordnung fehlerhaft – Herstellerspezifisch am Fahrzeug
Fehlercode P1340: Positionsgeber Kurbelwelle/Nockenwelle Zuordnung fehlerhaft – Herstellerspezifisch am Fahrzeug Foto: Leon Kohle auf Pexels
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Was meldet das Steuergerät?

Das Motorsteuergerät (ECU) hat eine Abweichung zwischen der Position der Nockenwelle und der Kurbelwelle registriert. Konkret vergleicht die ECU permanent die Signale des Nockenwellenpositionssensors (oft als G40 bei VAG bezeichnet) und des Kurbelwellenpositionssensors (G28). Diese beiden Wellen müssen in einem exakt definierten Winkelverhältnis zueinander stehen, damit Einspritzung und Zündung zum perfekten Zeitpunkt erfolgen können. Der Fehler P1340 wird gesetzt, wenn diese Korrelation außerhalb eines vom Hersteller festgelegten Toleranzfensters liegt, was bedeutet, dass die Ventile nicht zum richtigen Zeitpunkt relativ zur Kolbenbewegung öffnen und schließen.

Die Diagnoseroutine im Steuergerät läuft kontinuierlich bei laufendem Motor. Das Steuergerät zählt die Zähne des Kurbelwellen-Geberrads zwischen den Impulsen des Nockenwellen-Geberrads. Weicht diese Zähnezahl um mehr als einen bestimmten Schwellenwert (z.B. ± 1 Zahn) vom Sollwert ab, wird ein interner Fehlerzähler erhöht. Passiert diese Abweichung für eine definierte Zeitspanne oder eine bestimmte Anzahl von Motorumdrehungen (z.B. über 5 Sekunden oder 100 Umdrehungen), speichert die ECU den Fehlercode P1340 und aktiviert in der Regel die Motorkontrollleuchte (MKL). Oft wird auch ein sogenannter Freeze-Frame-Datensatz gespeichert, der die Motorparameter im Moment des Fehlers festhält.

Der Nockenwellenpositionssensor ist meist ein Hall- oder Induktivgeber, der am Zylinderkopf montiert ist und die Drehposition der Nockenwelle erfasst. Er tastet dazu ein Geberrad mit Zähnen oder Lücken auf der Nockenwelle ab und erzeugt ein digitales (Rechteck-) oder analoges (Sinus-) Signal. Dieses Signal ist für die sequentielle Kraftstoffeinspritzung und die Zylindererkennung beim Start unerlässlich. Ausfallen kann der Sensor durch interne elektronische Defekte, thermische Überlastung, Ölverschmutzung der Sensorfläche oder durch mechanische Beschädigung. Auch der Kabelbaum zum Sensor ist eine häufige Fehlerquelle durch Vibrationen und Hitze im Motorraum.

Dieser Fehlercode ist als moderat kritisch einzustufen. Ein direkter, kapitaler Motorschaden droht nicht unmittelbar, solange die Steuerzeiten nur minimal verstellt sind. Allerdings führt der Fehler zu einem ineffizienten Motorlauf, erhöhtem Kraftstoffverbrauch und schlechteren Abgaswerten. Der Motor kann in ein Notlaufprogramm wechseln, bei dem die Leistung stark reduziert wird, um Folgeschäden zu vermeiden. Ignoriert man den Fehler über längere Zeit, können Folgeschäden wie ein verbrannter Katalysator oder bei stark verstellten Steuerzeiten sogar ein Motorschaden durch Kolben-Ventil-Kontakt (insbesondere bei gerissenem oder übergesprungenem Zahnriemen/Steuerkette) nicht ausgeschlossen werden.

Typische Symptome bei P1340

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der Fehlercode P1340 aktiv ist. Je mehr Symptome zutreffen, desto wahrscheinlicher:

  • Die Motorkontrollleuchte (MKL) ist aktiv.
  • Der Motor startet schlecht oder gar nicht.
  • Unrunder Motorlauf, besonders im Leerlauf.
  • Spürbarer Leistungsverlust und schlechte Gasannahme.
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch.
  • Der Motor geht im Leerlauf oder bei Lastwechseln aus.

Häufige Ursachen

Nach Wahrscheinlichkeit geordnet – arbeite die Liste von oben nach unten ab, bevor du Teile tauschst.

#1

Steuerzeiten verstellt (Zahnriemen/Steuerkette)

Sehr häufig

Dies ist eine der häufigsten Ursachen, besonders bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung. Eine gelängte Steuerkette oder ein übergesprungener Zahnriemen (z.B. durch einen defekten Spanner) führt zu einer direkten Abweichung zwischen Nocken- und Kurbelwelle. Dies ist eine ernste mechanische Ursache, die umgehend geprüft werden muss.

📊 Ab ca. 120.000 km, bei bekannten Problem-Motoren auch früher.

#2

Defekter Nockenwellenpositionssensor (G40)

Häufig

Der Sensor selbst kann durch Alterung oder thermische Belastung ausfallen. Er liefert dann kein Signal, ein falsches oder ein sporadisch aussetzendes Signal, was die ECU als unplausible Korrelation interpretiert. Der Austausch des Sensors ist oft eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Reparatur.

📊 Ab ca. 100.000 km.

#3

Verkabelung oder Stecker zum Nockenwellensensor beschädigt

Gelegentlich

Durch Motorvibrationen, Hitze oder Marderbisse kann der Kabelbaum zum Sensor beschädigt werden. Ein Kabelbruch, Kurzschluss nach Masse oder Plus oder korrodierte Kontakte im Stecker führen zu Signalfehlern. Eine sorgfältige Sicht- und Durchgangsprüfung ist hier entscheidend.

📊 Kann bei jedem Fahrzeugalter auftreten.

#4

Defekter Kurbelwellenpositionssensor (G28)

Selten

Obwohl der Fehlercode auf die Nockenwelle hindeutet, basiert die Diagnose auf dem Vergleich zweier Signale. Fällt der Kurbelwellensensor sporadisch aus oder liefert ein fehlerhaftes Signal, kann die ECU fälschlicherweise eine Abweichung zur Nockenwelle feststellen. Dies ist seltener, sollte aber bei der Diagnose in Betracht gezogen werden.

📊 Ab ca. 150.000 km.

#5

Defektes Motorsteuergerät (ECU)

Sehr selten

Ein interner Defekt im Motorsteuergerät ist die unwahrscheinlichste Ursache. Bevor die teure ECU getauscht wird, müssen alle anderen möglichen Ursachen zu 100% ausgeschlossen werden. Meist liegt der Fehler in der Peripherie (Sensoren, Kabel, Mechanik).

Diagnose Schritt für Schritt

Systematische Fehlersuche vom günstigsten zum aufwändigsten Schritt. Notiere nach jedem Schritt das Ergebnis.

  1. Schritt 1

    Fehlerspeicher auslesen & Sichtprüfung

    Lies den Fehlerspeicher aus und notiere alle Codes, auch die sporadischen. Analysiere die Freeze-Frame-Daten, um die Bedingungen (Drehzahl, Last, Temperatur) zu verstehen, unter denen der Fehler auftrat. Führe eine gründliche Sichtprüfung im Motorraum durch und achte auf lose Stecker, beschädigte Kabel oder Ölverlust im Bereich des Zylinderkopfes und des Zahnriemen-/Steuerkettendeckels.

    🔧 OBD2-Diagnosegerät, Taschenlampe · ⏱ 15 Minuten
    Soll-Ergebnis: Der Fehlerspeicher zeigt P1340 und eventuell weitere Codes (z.B. zu Zündaussetzern). Die Sichtprüfung zeigt keine offensichtlichen Schäden.
  2. Schritt 2

    Elektrische Prüfung des Nockenwellensensors

    Ziehe den Stecker vom Nockenwellensensor ab. Prüfe bei eingeschalteter Zündung die Spannungsversorgung (meist 5V oder 12V), die Masseverbindung (nahe 0 Ohm zu Batteriemasse) und die Signalleitung gemäß Schaltplan. Wackel dabei am Kabelbaum, um Kabelbrüche aufzudecken.

    🔧 Multimeter, Schaltplan · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Am Stecker liegen eine stabile Spannungsversorgung und eine einwandfreie Masseverbindung an.
  3. Schritt 3

    Sensor-Signalprüfung mit Oszilloskop

    Dies ist der zuverlässigste Test. Schließe einen Kanal des Oszilloskops an die Signalleitung des Nockenwellensensors und den zweiten Kanal an die des Kurbelwellensensors an. Starte den Motor und beobachte die Signale. Du solltest bei beiden saubere Rechteck- oder Sinussignale sehen und ihre Phasenlage zueinander beurteilen können. Jede Verformung, Aussetzer oder Phasenverschiebung ist ein Hinweis auf einen Defekt.

    🔧 2-Kanal-Oszilloskop · ⏱ 45 Minuten
    Soll-Ergebnis: Zwei saubere, stabile und korrekt synchronisierte Signale im Leerlauf und bei erhöhter Drehzahl.
  4. Schritt 4

    Mechanische Überprüfung der Steuerzeiten

    Wenn die elektrischen Prüfungen unauffällig waren, muss die mechanische Grundeinstellung kontrolliert werden. Dazu müssen je nach Motor der Ventildeckel und/oder die Zahnriemenabdeckung demontiert werden. Drehe den Motor manuell auf den OT-Punkt des ersten Zylinders und prüfe, ob die Markierungen an Kurbelwelle und Nockenwelle(n) exakt übereinstimmen. Spezialwerkzeug zum Arretieren ist oft unerlässlich.

    🔧 Steckschlüsselsatz, Drehmomentschlüssel, Spezialwerkzeug zum Arretieren von Kurbel- und Nockenwelle · ⏱ 1-3 Stunden
    Soll-Ergebnis: Alle Markierungen für die Steuerzeiten fluchten perfekt. Der Zahnriemen bzw. die Steuerkette ist korrekt gespannt.
  5. Schritt 5

    Querprüfung und Teiletausch

    Wenn die Steuerzeiten stimmen, der Sensor aber ein unplausibles Signal liefert (im Oszilloskop sichtbar), ist der Sensor selbst der wahrscheinlichste Defekt. Tausche den Nockenwellenpositionssensor gegen ein hochwertiges Neuteil. Lösche anschließend den Fehlerspeicher und führe eine ausgiebige Probefahrt durch, um zu sehen, ob der Fehler wieder auftritt.

    🔧 Diagnosegerät, Standardwerkzeug · ⏱ 30 Minuten
    Soll-Ergebnis: Nach dem Tausch des Sensors und dem Löschen des Fehlerspeichers bleibt die Motorkontrollleuchte aus und der Motor läuft wieder einwandfrei.
Diagnose von Fehlercode P1340 in der Werkstatt – Positionsgeber Kurbelwelle/Nockenwelle Zuordnung fehlerhaft
Diagnose von Fehlercode P1340 in der Werkstatt – Positionsgeber Kurbelwelle/Nockenwelle Zuordnung fehlerhaft Foto: Pixabay auf Pexels

Messwerte & Sollwerte

Referenzwerte für die Live-Daten-Diagnose mit OBD2-Scanner oder Multimeter.

Messwert Bedingung Sollwert Toleranz
Nockenwellensensor (Hallgeber) Signalspannung Motor im Leerlauf, Messung mit Oszilloskop Rechtecksignal, wechselnd zwischen ca. 0V und 5V ±0.5V
Spannungsversorgung Nockenwellensensor Zündung an, Stecker abgezogen 5V oder 12V (je nach System) ±0.3V
Masseverbindung Nockenwellensensor Zündung aus, Stecker abgezogen < 1.0 Ohm (gegen Batterieminus)

Reparaturkosten im Detail

ab 100 € bis 900 €
Kostenaufschlüsselung:
Diagnose in der Werkstatt 60 – 150 €
Nockenwellensensor (Marken-OE) 50 – 150 €
Arbeitszeit Sensortausch (0,5-1,0 Std.) 50 – 120 €
Arbeitszeit Steuerzeiten prüfen/einstellen (2-6 Std.) 200 – 700 €

Richtwerte für freie Werkstätten in Deutschland (Stand 2026). Bei Markenwerkstätten liegen die Arbeitskosten 20–40 % höher. Reine Fehlerspeicher-Diagnose kostet typischerweise 40–80 €.

Hersteller-spezifische Hinweise

Der gleiche Code kann bei verschiedenen Marken unterschiedliche Ursachen haben. Typische Auffälligkeiten:

VW/Audi/Skoda/Seat

Dieser Fehlercode ist bei VAG-Fahrzeugen, insbesondere bei den 1.8T, 2.0 FSI/TFSI und VR6 Motoren, sehr verbreitet. Häufige Ursachen sind hier neben dem Sensor selbst auch Probleme mit dem Steuerkettenspanner oder der Kette selbst. Eine genaue Prüfung der Steuerzeiten ist bei diesen Modellen essenziell, bevor der Sensor getauscht wird.

BMW

Bei BMW wird ein ähnlicher Fehler oft durch Codes wie 2A98 (Kurbelwelle - Auslassnockenwelle, Korrelation) angezeigt. Die Ursachen sind vergleichbar, oft sind hier Probleme mit den VANOS-Einheiten (Nockenwellenversteller) oder deren Magnetventilen eine häufige Ursache.

Mercedes-Benz

Mercedes verwendet eigene Fehlercodes, die auf eine unplausible Position der Nockenwelle hinweisen. Auch hier sind verschlissene Steuerketten, defekte Nockenwellenversteller oder die zugehörigen Magnetventile bekannte Schwachstellen, besonders bei M271 und M272/M273 Motoren.

Kann ich das selbst reparieren?

Schwierigkeit
Mittel bis Schwer

Der reine Sensortausch ist oft einfach, die Diagnose und vor allem die Überprüfung der Steuerzeiten erfordern jedoch Fachwissen und Spezialwerkzeug.

Zeitaufwand
1-5 Stunden
Benötigte Werkzeuge

OBD2-Diagnosegerät, Multimeter, Steckschlüsselsatz, Oszilloskop, Arretierwerkzeug für Steuerzeiten

Unsere Empfehlung:

Den Tausch des Sensors können erfahrene Hobbyschrauber oft selbst durchführen. Sobald jedoch der Verdacht auf verstellte Steuerzeiten fällt, ist der Gang zur Fachwerkstatt dringend anzuraten. Fehler bei Arbeiten am Zahnriemen oder der Steuerkette können zu einem kapitalen Motorschaden führen.

Wann zur Werkstatt?

Du solltest definitiv eine Werkstatt aufsuchen, wenn du nicht über die notwendigen Werkzeuge (insbesondere Oszilloskop und Arretierwerkzeug) und das Fachwissen zur Überprüfung von Motor-Steuerzeiten verfügst. Experimente am Steuertrieb sind extrem riskant. Wenn der Motor bereits starke Klappergeräusche macht oder extrem unrund läuft, sollte das Fahrzeug am besten abgeschleppt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Eine freie Werkstatt mit gutem Ruf ist für diese Art von Diagnose und Reparatur in der Regel bestens geeignet. Eine Markenwerkstatt ist nur dann zwingend, wenn es um spezifische Software-Updates oder bekannte Serviceaktionen des Herstellers geht.

So beugst du vor

Um diesem Fehler vorzubeugen, ist die strikte Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle für den Zahnriemenwechsel entscheidend. Verwende beim Wechsel immer komplette Sätze inklusive Spann- und Umlenkrollen sowie Wasserpumpe. Bei Fahrzeugen mit Steuerkette solltest du auf hochwertige Motoröle und regelmäßige Ölwechsel achten, da dies die Lebensdauer von Kette und Spanner verlängert. Ignoriere niemals ein Rasseln oder Klappern aus dem Motorraum, besonders nicht nach dem Kaltstart, da dies ein frühes Anzeichen für Probleme mit dem Kettentrieb sein kann.

Ähnliche Codes

Häufige Fragen zum Fehlercode

Kann ich mit dem Fehlercode P1340 noch fahren?
Eine kurze Weiterfahrt zur nächsten Werkstatt ist meist möglich, sofern der Motor noch einigermaßen rund läuft und keine lauten mechanischen Geräusche zu hören sind. Längere Fahrten oder hohe Belastungen solltest du aber unbedingt vermeiden, da der Motor ineffizient läuft und das Risiko von Folgeschäden (z.B. am Katalysator) besteht. Wenn der Fehler auf eine stark verstellte Steuerzeit zurückzuführen ist, kann jede weitere Motorumdrehung den Schaden vergrößern.
Wie lange dauert die Reparatur?
Die Reparaturdauer hängt stark von der Ursache ab. Der reine Austausch eines Nockenwellensensors dauert meist nur 30 bis 60 Minuten. Muss jedoch die Steuerzeit überprüft und korrigiert werden, kann die Reparatur je nach Motor und Zugänglichkeit zwischen 3 und 8 Stunden in Anspruch nehmen.
Ist P1340 ein Garantiefall?
Tritt der Fehler innerhalb der Neuwagengarantie oder einer Gebrauchtwagengarantie auf, sind die Kosten in der Regel abgedeckt, sofern es sich nicht um ein klassisches Verschleißteil handelt, dessen Austauschintervall überschritten wurde (z.B. Zahnriemen). Im Rahmen der gesetzlichen Sachmängelhaftung (Gewährleistung) muss der Verkäufer für den Mangel aufkommen, wenn dieser bereits bei Übergabe des Fahrzeugs bestand.
Fehler gelöscht – kommt er wieder?
Ja, der Fehler wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder auftreten. Das Löschen des Codes behebt nicht die zugrundeliegende Ursache, sei es ein defekter Sensor oder ein mechanisches Problem. Der Fehler wird vom Steuergerät erneut erkannt, sobald die Betriebsbedingungen für die Diagnose wieder erfüllt sind, meist schon nach wenigen Kilometern Fahrt.
Gibt es eine einfache Sofort-Prüfung?
Eine einfache Prüfung ist, den Stecker des Nockenwellensensors auf festen Sitz und Korrosion zu prüfen. Du kannst auch bei laufendem Motor vorsichtig am Kabelbaum des Sensors wackeln. Ändert sich der Motorlauf dadurch, deutet das auf ein Kontaktproblem oder einen Kabelbruch hin. Dies ist jedoch keine vollständige Diagnose.
Ist der TÜV/die AU mit diesem Code bestanden?
Nein. Mit einem aktiven Fehlercode P1340 und leuchtender Motorkontrollleuchte wird das Fahrzeug die Abgasuntersuchung (AU), die Teil der Hauptuntersuchung (HU/TÜV) ist, nicht bestehen. Der Fehler muss vor der Prüfung fachgerecht behoben und der Fehlerspeicher gelöscht werden.

Fazit

Der Fehlercode P1340 ist ein ernstzunehmender Hinweis auf eine Diskrepanz in der Motorsteuerung, die von einem einfachen Sensordefekt bis hin zu einem gravierenden mechanischen Problem wie einer verstellten Steuerzeit reichen kann. Eine schnelle und systematische Diagnose ist entscheidend, um teure Folgeschäden zu vermeiden. Während der Austausch des Sensors für geübte Schrauber machbar ist, sollten Arbeiten an den Steuerzeiten immer einer Fachwerkstatt überlassen werden. Ignoriere diesen Fehler nicht, denn er beeinträchtigt nicht nur Leistung und Verbrauch, sondern auch die Betriebssicherheit und Langlebigkeit deines Motors.

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